300 Banden

Asunción: Der Präsident der Organisation Soccoro Luis Calderon erklärt, nach einer Untersuchung hat Paraguay zwei Millionen Motorräder. Von diesen haben 300.000 Motorräder ein Nummernschild. “

Dieses ist das erste Problem der Behörden. Keine konsequente Kontrolle der Nummernschilder heißt auch keine Kontrolle der Motochorros oder Motoasaltantes.

Die Masse der Täter befindet sich bei der Ausführung der Straftat unter Einfluss irgendeines Betäubungsmittels. Es gibt ca. 300 Banden von „Motochorros“ in Paraguay. “ 80% der Überfälle werden mit einer Schußwaffe durchgeführt, 20 % mit einer Stichwaffe“, fasst Luis Calderon detailliert zusammen.

In den Zonen Capital und Capiata, befinden sich 70 % dieser Täter, 30 % verteilen sich auf den Rest des Landes. Nach Daten der Organisation Soccoro, sind 70 % der Opfer Frauen, 30 % Männer, Arbeiter die in dem Zeitraum von 07.00 Uhr bis 19.00 Uhr überfallen werden.

Die Täter sind zwischen 16 und 28 Jahre alt, vorbestraft, mit einer 100 % Rückfallquote, nachdem sie einmal verurteilt wurden.

Er erklärte, wenn das Kontrollsystem nicht funktioniert wird diese Art der Überfalle nicht aufhören, sondern steigen und Leben kosten.

(Wochenblatt / Ultima Hora)

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6 Kommentare zu “300 Banden

  1. da die täter mit samthandschuhen zu einer oder gar keiner strafe verurteilt werden, wundert mich das nicht. da hilft nur ein viel härteres durchgreifen und viel härtere strafen. die polizei wird von den verbrechern ja nur ausgelacht oder sind daran beteiligt. wo soll das hinführen???

    1. Vor ein paar Jahren war mal eine Zeitungsmeldung, dass ein Delinquent 1x wegen Mordes und 3x wegen bewaffneten Raubüberfalles gesessen hat. Nach seiner Entlassung dann Mord Nummer 2.
      Alter des Delinquenten: 28 Jahre.

  2. Zuerst einmal sollte man alle aus Tacumbú entlassen die Verbrechen ohne Waffe oder Gefahr für Personen oder weniger als zwei Jahre Haft haben.
    Den enstehenden Freiraum sollte man mit allen füllen, die
    – jemanden getötet haben,
    – Verbrechen mit einer Waffe verübt haben,
    – durch ihre Straftat Leben in Gefahr gebracht haben.

    Man muss einfach die Spreu vom Weizen trennen.

    1. Ja, richtig, man muß die Spreu vom Weizen trennen, nur dein Ansatz finde ich falsch. Welchen Tätigkeiten gehen die Leute im Gefängnis nach? Saubermachen und Küchendienst, ansonsten kämpfen sie um ihren Stand und darum, die fleischliche „Unschuld“ nicht zu verlieren. Das ist natürlich die beste Vorbereitung wieder in die „Freiheit“ entlassen zu werden…

      Ich plädiere dafür Arbeitslager zu gründen, nur so lernen die Gefangenen etwas von Gemeinschaftssinn und den Früchten der Arbeit. Sollen sie Straßen und Brücken bauen (Vorsicht, nicht Marktwirtschaftskonform), so sehen sie was man schaffen kann und werden das erste mal in ihrem Leben stolz auf sich sein. Für Kapitalverbrecher wie vorsätzliche Mörder, Kinderschänder usw. bleibt Tacumbu…

      Man sagt, daß außergewöhnliche Situationen außergewöhnliche Maßnahmen fordern. Die Politmarionetten machen wirklich außergewöhnliche Vorschläge. Selten so gelacht. 🙂 Wie währe es denn mit der Legalisierung, Handfeuerwaffen offen! zu tragen? Sauberes Führungszeugnis, Lehrgang und Reifeprüfung vorausgesetzt. Ich denke das würde viel Ruhe bringen…. Denkt mal drüber.

      LG

  3. In Europa haben Langzeitinternierte die Chance einen Beruf zu erlernen mit dem sie nach ihrer Freilassung legal Geld zu verdienen .Schon während dieser Ausbildung bekommen sie ein Taschengeld ,was bis zur Entlassung angespart wird , so das sie ein keines Startkapital zum neuen Anfang in Freiheit haben.Wieso isst das hier nicht möglich ????

    1. Startkapital für Knackis hier wäre super. Da kann sich dann jeder Verbrecher gleich noch einen Revolver kaufen.
      — lebst du hier oder in DACHL? —- HIer ist alles etwas anders als in Europa.

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