38 Menschen fanden den Tod

Encarnación: Domingo Amarilla, 87 Jahre, ist einer, der heute seinen zweiten Geburtstag feiert. „Ich erinnere mich, als es ob es gestern passierte. Männer kämpften verzweifelt um ihr Leben im Fluss“, sagte er, 45 Jahre nach der Tragödie von dem Schiff Pirizal.

38 Menschen verbrannten oder ertranken damals am 8. Januar 1973 auf dem Fluss Paraná.

Laut der Passagierliste befanden sich auf dem Schiff Pirizal 57 Personen plus die Besatzungsmitglieder. Wenige Minuten nach dem Ablegen des Schiffes aus dem Hafen von Encarnación, etwa 1.000 Meter vor der Küste, brach ein Feuer aus. Die Ursache ist noch bis heute ungeklärt.

Das Boot, 10 Meter lang und 2,5 Meter breit, brannte in Minuten aus, durch das Auslaufen von Treibstoff, der das Feuer weiter anfachte.

Ein Patrouillenboot der Marine der Präfektur Naval Argentina lief fünf Minuten nach dem Unglück aus und konnte viele Überlebende, die ins Wasser gefallen waren, retten. Ein weiteres Rettungsboot konnte im Bereich von dem Wassersportclub Pirá Pyta ebenfalls mehrere Überlebende bergen.

Andere wiederum erreichten eine Insel im Fluss Paraná oder die paraguayische Küste. Insgesamt überlebten 23 Personen das Schiffsunglück, sieben Leichen wurden gefunden, die übrigen Passagiere gelten als vermisst.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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