5 Milliarden Guaranies Beitragsschulden aus dem IPS-System gestrichen

Asunción: So wie Arbeitnehmer ihren Anteil bei dem Fürsorgeinstitut IPS zahlen müssen, wenn sie legal angestellt sind, müssen auch Arbeitgeber diese Summe sowie ihren Anteil an die Kasse abführen. Dank viel krimineller Energie wurde dies wohl umgangen.

Der Direktor der Beitragsabteilung für Arbeitnehmer des Instituts für soziale Sicherheit (IPS), Carlos Bogado, sagte, dass die Löschung der Schulden von 29 Unternehmen bei der Sozialversicherung untersucht wird, die sich auf etwa 5 Milliarden Guaranies belaufen. “Wir haben alle Beweise für die Bewegungen, die gemacht wurden, die Benutzer, die berührt wurden, das System wurde verletzt, durch Unachtsamkeit oder weil andere Beamte beteiligt sind”, sagte er.

In einem Gespräch mit La Nación erklärte Bogado, dass man vor zwei Wochen auf diese Tatsache aufmerksam geworden sei und durch einen Datenabgleich zwischen verschiedenen IPS-Abteilungen diese Unregelmäßigkeit feststellen konnte. Er stellte auch klar, dass dies der Einrichtung keinen wirtschaftlichen Schaden zufügt, da die Zahlungen nie tatsächlich in das Sozialversicherungssystem eingeflossen sind. “Wir haben überprüft, dass die Schulden beim IPS angeblich beglichen wurden, aber das Geld ist nie eingezahlt worden”, sagte er.

“Wir haben festgestellt, dass es 29 Arbeitgeber gibt, deren Schuldenhistorie beseitigt wurde. Bei der Gegenprüfung von Kontrollen und Informationen haben wir festgestellt, dass etwas im Gange war, weil Arbeitgeber, die früher Schulden hatten, auf dem Laufenden waren”, erklärte er und fügte hinzu, dass sie bei der Überprüfung der Unterlagen für diese angeblichen Zahlungen keine Rechtsgrundlage gefunden haben, um zu beweisen, dass die Schulden bei der Sozialversicherungsanstalt beglichen worden sind.

Er wies darauf hin, dass dieser Fall derzeit untersucht wird, um die beteiligten Beamten zu ermitteln. “Wir entdeckten, dass einige Zugänge dazu benutzt worden waren, diese Schulden zu beseitigen. Sie benutzten das Computersystem und einige Benutzer, die ihre Passwörter frei ließen, und löschten damit die Schulden einiger Unternehmen”, erklärte der Direktor der Arbeitnehmerbeiträge.

Die Daten wurden mit IPS-Computern gelöscht

“Offensichtlich wurde ein allgemeines Kennwort offen gelassen. Wenn ein Kennwort zurückgesetzt wird, wird ein allgemeines Kennwort zurückgelassen, das von den Nutzern angefordert wurde, möglicherweise von Beamten, weil es von IPS-Computern aus gemacht wurde, weil es keine andere Möglichkeit gibt, diese Löschungen durchzuführen”, sagte Bogado.

Er fügte hinzu, dass seine Dienststelle die Ermittlungen in diesem Fall abschließt und der Fall an den Rat weitergeleitet wird, damit dieser die Einleitung von internen Untersuchungen anordnet und die geeigneten rechtlichen Schritte gegen die Täter festlegt. Bogado stellte klar, dass die Rechtsabteilung des IPS, sobald die beteiligten Beamten identifiziert sind, befugt ist, bei der Staatsanwaltschaft eine Anzeige einzureichen, damit Maßnahmen gegen die möglicherweise begangenen Straftaten ergriffen werden können.

Bezüglich der Unternehmen, die angeblich ihre Schulden bezahlt haben, sagte er, dass das IPS ihm ein Schreiben geschickt hat, in dem sie ihn aufforderten, die Belege für die Zahlung vorzulegen, die die Löschung ihrer Daten im System rechtfertigen. “Die 29 sind bereits mitgeteilt worden”, sagte er.

Der Leiter des IPS wird am 16. August vom Abgeordnetenhaus befragt werden, nachdem ihm Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit seiner Verwaltung vorgeworfen wurden. Zu den 44 Fragen, die Bataglia beantworten muss, gehören unter anderem: manipulierte Ausschreibungen, fehlgeleitete Käufe und Fälle von medizinischem Fehlverhalten, wie die kürzlich vorgenommene Amputation eines falschen Beines.

Wochenblatt / La Nación / El Nacional

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2 Kommentare zu “5 Milliarden Guaranies Beitragsschulden aus dem IPS-System gestrichen

  1. Um solche unerhörten Manipulationen zu Lasten aller IPS-Versicherten vorzunehmen, bedarf es schon höchster krimineller Energie und verruchter Amigos innerhalb der IPS. Diese Verbrecher werden hoffentlich schnellstens ermittel und gehören anschließend mit der möglichen Höchststrafe unerbittlich bestraft. Was in diesem Lande tatsächlich alles möglich ist, spottet jeglicher Beschreibung. Hoffentlich wird auch bekannt, ob und welche Parteizugehörigkeit diese Verbrecher (Arbeitgeber wie auch IPS-Verwaltung) besitzen. Ich habe dahin gehend schon einen Verdacht, möchte ihn aber nicht aussprechen.

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  2. Hehe, “Wenn ein Kennwort zurückgesetzt wird, wird ein allgemeines Kennwort zurückgelassen”: 12345678. Aber pssst, das muss unter uns bleiben. Könnte zwar auch eines per Zufallszahlen-Buchstaben-Sonderzeichen generiert werden, aber der Paragauyaner kann das viel schneller und einfacher errechnen als so ner oller Compi.
    Ja, ok, was heißt das jetzt? Na, diese Masche zieht nicht mehr. Solution: Es werden neue Maschen erfunden und probiert. Und das ist auch rechtens so, denn wer im Paragay mehr arbeitet als er sollte, der soll auch mehr verdienen. Ist doch alles logisch man.

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