5 Personen starben bisher an Unterkühlung

Asunción: Wie die Nationalpolizei heute meldete starb in der Provinz Caazapá eine fünfte Person an Hypothermie, allein im Monat August. Wie auch in den anderen Fällen handelte es sich um einen Mann höheren Alters, der auf der Hauptstraße der Ortschaft San Francisco gegen 08.00 Uhr gefunden wurde.

Alarmierte Polizisten eilten zu dem Ort und konnten leider nichts mehr für das Opfer tun. Der Staatsanwalt von San Juan Nepomuceno sowie der herbeigerufene Gerichtsmediziner kamen zum Resultat – Herzstillstand durch Unterkühlung.

Am gestrigen Dienstag wurden auch schon zwei Todesfälle aus dem gleichen Grund registriert. Für Obdachlose der Hauptstadt stehen beheizte Zelte und warme Mahlzeiten bereit, ein Luxus den man auf dem Land vergeblich sucht, obwohl die Anzahl derer, die es nötig hätten größer sein dürfte.

Außerdem wird mittlerweile davon ausgegangen, dass in den südlichen Provinzen zwischen 1.000 und 2.000 Rinder dem Frost zum Opfer fielen, was Verluste von mindestens 3 Milliarden Guaranies entstehen ließ.

(Wochenblatt / Última Hora)

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3 Kommentare zu “5 Personen starben bisher an Unterkühlung

  1. @ alle Leser und Kommentatoren,

    ich habe hier extra ein paar Tage gewartet, ob sich zu diesem Thema jemand äußern wird. Zu meinem Entsetzen findet anscheidend niemand etwas dabei, dass Menschen sterben, während über den Kältetod der Kühe sehr intensiv diskutiert wird.
    Ich finde es sehr traurig, dass auch Menschen erfroren sind. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen.
    Dazu, dass hier niemand einen Kommentar abgegeben hat, fallen mir nur diese zwei Worte ein:
    herzlos
    beschämend

    Mit diesem Kommentar verabschiede ich mich hier und werde in Zukunft nur noch stille Leserin sein.

    1. Liebe Heidi,
      in erster Linie kann ich erst einmal nur für mich sprechen aber ich denke nicht, daß auch nur einer der Kommentatoren herzlos ist.

      Mir tun diese Menschen auch leid aber die genauen Umstände, warum sie verstorben sind, wird in dem Artikel nicht erörtert. Kein gesunder Mensch stirbt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Man fängt an zu zittern und sucht Abhilfe indem man vielleicht ein Feuer macht oder sich mit irgendwas greifbarem bedeckt.

      Das Problem ist, daß alte Menschen, welche der Lebensmut verlassen hat, die Kälte nicht mehr spüren. Sie spüren nur noch die Wärme der Befreiung und das um so mehr, wenn die Wärme einer Familie schon lange nicht mehr existiert. Die Vereinsamung bringt die Menschen um, der frostige Umgang miteinander der den Lebensmut nimmt und nicht das Wetter.

      Kommentiere bitte weiter @Heidi.

      LG

  2. Was soll man groß kommentieren, wenn nicht einmal die genauen Umstände bekannt sind, wie schon Tom sagte. Alleine mit Mitleidsbezeugungen wird auch nichts besser. Will man was verändern, muss man aktiv was tun. Alles andere hilft wenig. Ich finde es aber gut, dass Du Deine Meinung geschrieben hast. So wie ich meine, die nicht auf Dich bezogen ist. Tom hat es gut formuliert.

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