Soziale Konflikte vorprogrammiert

Asunción: Miguel Marecos, Leiter des Gewerkschaft paraguayischer Direktoren (Sinadis) gab bekannt, dass die Liste für Lohnabzüge die vom Bildungsministerium übermittelt wurde nicht an die Lehrer weitergegeben wird.

Seit mehr als 40 Tagen streiken rund 50.000 Lehrer für eine gerechtere Rente und mehr Begünstigungen. Wie Marecos mit seinen 30 Jahren Erfahrung in dem Sektor mitteilte, würde es zu sozialen Unruhen im Land kommen, wenn tatsächlich den Lehrern der Lohn für einen Monat gekürzt wird. Die rund 12.000 Direktore des Landes wissen es besser, denn in diversen Schulen gehören nicht alle Lehrer der Gewerkschaft FEP an, was heißen soll, dass auch Lehrer die nicht streiken wollen keinen Unterricht geben können und ihnen deswegen kein Lohn abgezogen werden kann.

Während rund 1.000 Lehrer vor dem Kongress campten soll bei der heutigen Sitzung im Abgeordnetenhaus der Gesetzesvorschlag, der die Lehrer mit 93% Rente begünstigt gekippt bzw. missbilligt werden. Die Lehrer für ihren Teil werfen der Regierung fehlende Dialogbereitschaft vor während der Finanzminister mit leeren Kassen keine Möglichkeit hat zu verhandeln.

(Wochenblatt)

 

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4 Kommentare zu “Soziale Konflikte vorprogrammiert

  1. Deutschland ist ein Beispiel Gewerkschaftlichen Unsinn,England war vor Thatcher ein Kaputter Staat mit Arbeitslosen in Millionen Fabrik Schließungen weil nicht mehr wirtschaftlich.Arbeitsrecht JA aber nicht diese Faulheit der zum Teil ungebildeten Lehrer auch noch unterstützen.Warum können diese arbeitswilligen Lehrer nicht unterrichten? Haben sie den Zorn ihrer Streikenden Kollegen zu füchten? Hier hilft nur eins ,die streikenden Lehrer sofort entlassen und dann Personal aus den Ämtern und Ministerien vorübergehend verflichten ,natürlich erst nach Prüfung von Eignung durch Nachweis höherer Schulbildung. Würde den Abbau der Personelen Überbelegung in diesen Bereichen förderlich sein.Den Gewerhschaften muss klar gemacht werden das PY ein 3 Welt Land ist das in Zukunft durch Zuwanderung von Industrie und Firmen ein Land werden kann das in Südamerika sehr gut da steht.Aber das gelingt nur wen erst einmal etwas aufgebaut wird bevor es ans verteilen geht.Mit Gewerkschaften die nur fordern kommt kein Wachstum zustande.Firmen und Betriebe müssen mit einen frei gewählten Betriebsrat für ihr Unternehmen im einzelnen Entscheiden und ein Prämien Sytem gebildet werden,geht es den Betrieb gut entscheidet der Betriebsrat mit den Managment über die Höhe der Prämie und genauso umgekehrt wen es mal nicht so läuft.Das funktioniert und schreck kein Unternehmem ab.

    1. Du hast ja Recht Asgard, aber in Paraguay geht das nicht.

      Ich kann dir genau sagen, warum die Lehrer streiken. Es ist der gleiche Grund, warum bei Regen zB einige Schüler in die Schule kommen – sagen wir 50% – und dann einer nach dem anderen von der Lehrerin nach Hause geschickt wertden. Es ist persönlich Faulheit.

      Die gute Frau ist jetzt 43-44 Jahre alt und hat ganze 23 Jahre gearbeitet. Sie hat eine erwachsense Tochter und sieht ihre Lebensarbeit als erledigt an. Sie schläft bis etwa 11 Uhr, ist übergewichtig, und tut genau gar nichts. Den ganzen Tag. Der Weg von ihrem Haus, mit dem Moped in die Schule (200m Luftlinie) ist für sie bereits die größte Anstrengung des Tages.
      Weder tut sie kochen, noch putzen noch einkaufen.

      Darauf angesprochen, daß sie eventuell statt 25 Jahren auch 30 Jahre arbeiten könnte, also in ihrem Fall bis 49, wird mit Unglauben beantwortet, und als vollkommen unzumutbar angesehen. Sie kann sich ja jetzt schon kaum bewegen, sagt sie. Das stimmt auch, wegen des Übergewichtes.

      Das ist kein Einzelfall. Ein Einzelfall jedoch ist eine andere Professora, die bei Regen sehr wohl unterrichtet. Bei der sind ALLE Kinder bei Regen anwesend und es gab nie ein Problem. Der Unterschied?
      Sie ist möchte etwas für die Kinder tun, und ist bei KEINER Gewerkschaft. Sie arbeitet neben der staatlichen, auch für eine Privatschule.

      Die Moral aus der Geschichte? Faule Menschen finden immer einen Vorwand, um noch weniger tun zu müssen. Sie arbeiten nur dann, wenn sie wirklich müssen, also der Hunger nagt. Solange sie mit wenig bis nichts arbeiten auch durchkommen, werden sie das tun.

      Paraguay muß mit strenger Hand regiert werden, was anderes verstehen die Leute hier nicht.

      1. Sauber 9mm, ganz Deiner Meinung. Faules Pack kann man nicht zum Arbeiten überreden, die muss man zwingen oder besser entlohnen, wobei das Letztere wohl nicht in die Tüte kommt. Oder aber man stellt diese Leute vor eine Entscheidung, entweder oder, anders geht es wohl nicht. Egal was passiert, hier darf nicht nachgegeben werden, sonst stehen die gleichen Leute, die auf etlichen Bildern sogar grinsen während des Streiks, gleich wieder auf der Matte um die 110% zu fordern bei 15 Jahren „Schularbeit“. Ein Wahnsinn, was da abgeht…

  2. Vielleicht habe ich das alles nicht so ganz verstanden, denn wenn es so ist, dass die Leute 25 Jahre arbeiten und nachher 90% Rente wollen für fast 40 Jahre, so kann man nur von Irrsinn sprechen und zudem sich fragen, wo die alle ihre Verstand gelassen haben. Und solche Durchgeknallten unterrichten Kinder!

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