50.000 Guaranies für intime Fotos einer Minderjährigen

Fernando de la Mora: Eine Mutter zeigte ihren Arbeitskollegen an, weil dieser intime Fotos von ihrer 12-jährigen Tochter erbat. Der 37-jährige Mann sendete schon Fotos von seinen Genitalien, um sie zu animieren.

Laut der Mutter lernte der Arbeitskollege ihre Tochter vor rund 4 Jahren kennen, als diese zum Arbeitsplatz ihrer Mutter mitkam. Bis jetzt ist der Mutter nicht klar, wie der Arbeitskollege die Telefonnummer ihrer Tochter bekommen konnte. Seit dem Monat Dezember schrieb ihr zumindest der Mann auf WhatsApp, wie die Mutter herausfand.

“Zu Beginn schienen die Nachrichten keine böse Absicht zu verfolgen, bis Wochen später diese nur in den Abendstunden verschickt wurden und sexuellen Inhalt hatten“, so die Mutter gegenüber der Presse.

Der Mann schickte der 12-Jährigen Fotos von seinen Genitalien um sie zu animieren das gleiche zu tun. Ebenso steht in den Nachrichten, dass er ihr 50.000 bzw. 100.000 Guaranies anbot, wenn sie ihm Fotos ihrer Genitalien schicke.

Als die Mutter mitbekam was lief wartete sie auf dem Arbeitsplatz auf ihn und stellte ihn zur Rede. Mehr noch, sie kippte einen Eimer mit kaltem Wasser über ihn. Er jedoch stritt vehement ab darin verwickelt zu sein. Der Fall wird untersucht von Staatsanwalt Cristian Ortiz aus Fernando de la Mora.

Die Anzeige gegen den Mann wurde schon am 11. Dezember von der Mutter gemacht. Hinter Gittern ist er noch nicht. Obwohl das Mädchen nicht sexuell missbraucht wurde, wie eine Untersuchung ergab, möchte sie ihr Elternhaus nicht mehr verlassen, aus Scham vor den Nachbarn und Mitschülern.

Wochenblatt / Última Hora

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5 Kommentare zu “50.000 Guaranies für intime Fotos einer Minderjährigen

  1. Man o man, wenn der wüsste wie sich die Mitarbeiter der National Security Agency und Tochterfirma Bundesnachrichtendienst über seinen ähm krumm gelacht haben (während es in Europa, Syrien, Irak und Afghanistan täglich sicherer wird).

  2. Es gibt naive Männer, aber diese Geschichte klingt mir zu weit hergeholt. Er hätte genauso gut handschriftliche Briefe mit seiner Adresse an die Mutter schicken können inklusive beigelegtem Foto.
    Demnach man die tendenziöse Berichterstattung bei diesen Prioritätsthemen kennt, würde ich davon ausgehen, hier eine sehr ausgeschmückte Berichterstattung oder eben wieder Auftragsarbeit um Aufmerksamkeit in die richtige Richtung zu lenken, vor mir zu haben.

  3. Wie ist er wohl an die Telefonnummer der Tochter gekommen? Er wird sie wohl danach gefragt haben und sie wird sie ihm gegeben haben. Das ist nicht besonders schwer in Paraguay, notfalls gegen Geld. Etwas Ältere schicken schon entsprechende Fotos für 5000 Gs Saldo wie ich mir habe sagen lassen, ist eigentlich eine Art Volkssport hier. Ob die Bilder dann echt sind oder aus dem Internet weiß man nicht.

    1. @Johannes
      Volkssport hin und her,was haben die älteren Herren davon.Es gibt doch soviel Blumen die man legal besteuben kann!
      Wenn der Opa in Paraguay sonst nichts zu bieten hat ist so wie so der Ofen aus. Das sind doch nur ein paar Kröten.Diese Schweinerei läuft auch in vielen Ländern, wo sich Drecksäcke in Internetportalen für Kinder als Kinder/Jugendliche aus geben und so mit Web.cam ganz andere sachen abziehen . Ab und zu wird einer dabei gewischt!

  4. Eine bedeutende Mitschuld trägt die Mutter der Kleinen. Wie ist es möglich, daß ein Halbkind mit einem Smartphone mit Internet in der Öffentlichkeit rumläuft?? Dann hat die Mutter dies überhaupt möglich gemacht, was sie jetzt anprangern will. Und dann gibt die Göre dem alten Deppen noch ihre Telefonnummer und bietet sich für solche Dinge auch noch an. Ein 12-jähriges Kind soll auch noch kein Smarthphon haben. Wer weiss, ob die blöde Alte es nicht selbst war, die dem geilen Opa die Nummer ihrer Tochter gab.

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