Asunción: Trotz der verbal ausgedrückten Furcht vieler Parlamentarier dass man wieder geschlossene Wahllisten und Papierwahlzettel einführen könnte, hielt es heute weniger als ein Dutzend für notwendig zur öffentlichen Sitzung dazu zu erscheinen.
Insgesamt 125 Gesetzgeber beider Kammern wurden erwartet, als Vertreter der Wahlbehörde erklären wollten, wie es nun nach der suspendierten Ausschreibung der Wahlautomaten weitergeht. Gekommen waren nur die Abgeordneten Sebastián Villarejo (Patria Querida), Kattya González (Encuentro Nacional), Norma Camacho (Encuentro Nacional) und Celeste Amarilla (PLRA). Bei den Senatoren kamen 7 von 45 Vertretern.
Abgesehen davon, dass an Montagen die meisten Volksvertreter sich noch im Inland befinden und keine Termine wahrnehmen, ist auch eine echte Resistenz zu spüren, eine neue Ausschreibung stattfinden zu lassen. Keiner der Volksvertreter ist sich sicher wo er nach der elektronischen Wahl landet, was dass für seine Familie bedeutet, wie die Zukunft aussieht. Mit offenen Wahllisten und elektronischen Wahlurnen sägt jeder den Ast ab auf dem er sitzt. Dies geschieht jedoch mehr aus dem Grund, weil keiner einer politischer Agenda folgt, die den Bürgern hilft, sondern nur ihre eigenen finanziellen Ziele verfolgen.
Sollte es doch noch zur Nutzung elektronischer Wahlurnen kommen, sollte man gut überlegen wem man seine Stimme gibt. Die jetzigen Akteure wissen zumindest, dass ihre Rasse vom Aussterben bedroht ist.
Wochenblatt











Christian2005
Bevor in politischen Kreisen die Korruption stirbt, sterben die Menschen aus?…und so wirds auch kommen, und übrig bleiben werden nur bunt bedruckte Papierchen?