“Wenn sie mich ins Gefängnis schicken, werde ich nicht lange drin bleiben“

Asunción: Der Abgeordnete Miguel Cuevas, der es gestern unterließ für die Kontrolle der Wahlkampffinanzierung zu stimmen, ist sich bewußt, dass er wohl hinter geht. Dennoch wirkt er herausfordernd und meint bald wieder entlassen zu werden.

Cuevas, der in seiner Zeit als Staatsdiener einfach viel mehr Geld anhäufte als er Lohn erhielt, hat Probleme diesen Zuwachs mit legaler Arbeit zu erklären. Aus seiner Sicht jedoch ist das nichts als politische Verfolgung. Der von der Staatsanwaltschaft eingesetzte Sachverständige habe sich zudem verrechnet, was zur Folge hat, dass die Anklage nicht standhalte. Zudem ist er wegen illegaler Einflussnahme angeklagt

“Wenn sie mich ins Gefängnis schicken, werde ich nicht lange drin bleiben, denn sie müssen erneut eine Überprüfung meiner Finanzen anordnen und dann wird das Ergebnis ein anderes sein und ich kann meine Unschuld beweisen. Ich selbst werde mir eine Matratze kaufen, damit ich nicht auf dem Boden schlafen muss“, sagte Cuevas.

Laut Parteipräsident Pedro Alliana sollte man Cuevas die gleiche Behandlung zuteil werden lassen wie Ulises Quintana, der als Haft angeordnet wurde, eine Erlaubnis erhielt 10 Monate von den Sitzungen fern zu blieben. Dies bedeutet, dass Cuevas nach einem Jahr Untersuchungshaft eventuell wieder auf seinen Platz zurückkommen könnte. Ob er hinter Gittern geht soll heute von einem Berufungsgericht entscheiden werden.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu ““Wenn sie mich ins Gefängnis schicken, werde ich nicht lange drin bleiben“

  1. In der Privathaftanstalt wird er besser versorgt als zu Hause bei seinem Hausdrachen, dort kann er jeden Frauenbesuch empfangen im Gegensatz zu DAHEIM

    1. Das habe ich schon öfter gehört. Es muß wahrhaft höllische Hexen geben, dass man lieber in den Knast geht als nach Hause. Dass man vor seiner Frau ins Ausland flüchtet, kann ich mir gut vorstellen aber ins Gefängnis….

  2. Sitzmöbel für Draußen

    Hinter Gitter muss ja jeder schon mal gesessen haben, damit er zurück ins Parlament kann. Wenn er nicht darf, dann sieht es schlecht aus für ihn.