Grausames und Schätze am Grund des Rio Paraná entdeckt

Ciudad del Este: Der Pegel des Rio Paraná ist so niedrig wie seit 50 Jahren nicht mehr. Die Anwohner des Ufers hingegen werden zu Schatzsuchern mit großer Ausbeute. Autos, Boote, Uhren und menschliche Knochen kommen dabei zum Vorschein.

Der Pegel des Rio Paraná sank seit Januar um über 11 m, was selbstredend zu einem trockenem Flussbett führt. Auf dieser neuen Linie, die allein auf der paraguayischen Seite rund 100 m breit ist, finden sich allerhand Sachen, die Neugierige anziehen. Während einige versuchen zu Fuß den Fluss nach Foz de Iguazu zu durchqueren gaben sich andere der intensiven Suche hin und fanden dabei Jetski, kleine Boote, Autos, Armbanduhren und Knochen, die denen von Menschen zugerechnet werden.

Aufgrund einer geringeren Nachfrage von Strom auf der brasilianischen Seite arbeitet Itaipú, welches einige Kilometer flussaufwärts liegt, nur auf Halblast. Die beeindruckenden Iguazú Wasserfälle sind nach wie vor beeindruckend. Dies schulden sie jedoch der geringen Menge an Wasser. Besuchern wird dieses weniger ansehnliche Spektakel jedoch vorenthalten, da durch Covid-19 alle Nationalparks geschlossen sind.

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9 Kommentare zu “Grausames und Schätze am Grund des Rio Paraná entdeckt

  1. Wenn der Rio Paraná vor 50 Jahren auch so wenig Wasser geführt hatte, dann ist der „menschgemachte“ Klimawandel wohl auszuschließen.

    1. Vor 20.000 Jahren, auf dem Höhepunkt der letzten Kaltzeit, lagen die weltweiten Temperaturen 8 Grad tiefer, und der Meeresspiegel 130m tiefer. Heute sind wir auf einer Durchschnittstemperatur von 15 Grad auf Meereshöhe, ein Wert, der immer noch einige wenige Grad unterhalb dem Durchschnittsniveau seit dem Kambrium (541 Mio Jahre) liegt.
      Soweit zur Blödheit der heutigen Menschheit, in der ein 16-jähriges rumkreischendes Kind als die Ikone der Moderne gefeiert wird.
      Wobei nicht geleugnet sei, dass die Menschheit zur Zeit die Natur ziemlich zur Sau macht. AberCO2 ist hier ziemlich bedeutungslos.

        1. Deshalb gibt es ja auch Corona – schon werden es weniger, die das Klima zerstören. Wird sich der oder besser die neue Heilandin Santa Greta bestimmt freuen.

      1. Hans diese Welt ist noch nicht mal 7000 Jahre;ein Sauengeschaeft ist schon alles was ueber 20000 Jahren geht.

  2. Zum Glück schwimmen nasses Laub, tote Hunde, gebrauchte Windeln, E- und Leuchtstofflampen, (Knopfzellen-)Batterien und Akkus, Blech, Kleider, Glas, Farben, Altöl, Reifen, Chinaspielzeug, defekte Heizungen und sonstig brennbares auch mit der Strömung fort, sonst würde sich trotz Corona-Ausgangssperre die halbe Nation am Rio Paraná nach etwas Brauchbarem, pardon, Brennbarem, umschauen.

  3. Der niedrige Wasserstand waere für intelligente Politiker der Anlass mit Kettenbaggern den Muell zu entsorgen. An einem sauberen Fluss waeren auch deren umfangreiche Besitztümer erheblich mehr wert als derzeit an einer Kloake.