Zwischenstand 3:11

Asunción: Bei der Überschrift könnte man meinen es handelt sich um ein überragendes Fußballergebnis. Allerdings ist dem nicht so denn es ist die Stimmenverteilung der Regierungsanerkennung.

Drei Länder erkennen die aktuelle Regierung Paraguays an, der Vatikan, Spanien und Deutschland während elf Länder sich dagegen aufbäumen. Diese sind Venezuela, Cuba, Argentinien, Honduras, Bolivien, Ecuador, Peru, Dominikanische Republik, El Salvador, Nicaragua und Panama.

Die argentinische Regierung erklärte zudem, dass sie ihren Botschafter Rafael Romá aus Asunción abzieht bis wieder ein legitim gewählter Präsident im Amt ist. Der Botschaftskomplex wird währenddessen von einem Geschäftsverwalter benutzt.

Die Regierungen die noch keine Meinung zu dem Thema haben sind Kolumbien, Brasilien, Chile und Uruguay. Ebenso wartet Franco auf ein Signal aus Brüssel.

In der nächsten Woche findet in Mendoza, Argentinien ein Mercosur Gipfel statt, wo Paraguay zwar keine offizielle Einladung hat jedoch davon ausgeht, Neuigkeiten zum Thema Legitimierung zu erfahren.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Zwischenstand 3:11

  1. Auswärtiges Amt stellt Äußerung Niebels zu Paraguay klar
    Berlin besorgt über Entwicklung in südamerikanischem Land
    Nach Kritik an Äußerungen von Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) zur Amtsenthebung von Paraguays bisherigem Präsidenten Fernando Lugo hat die Bundesregierung ihre Sorge über die dortige Entwicklung betont. „Es hat in der Region und darüber hinaus erhebliche Kritik an dem Machtwechsel gegeben“, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Andreas Peschke, am Montag in Berlin. Die Bundesregierung blicke deshalb „mit gewisser Sorge“ auf die Entwicklungen in dem südamerikanischen Land. Jetzt komme es darauf an, dass es in Paraguay „in dieser fragilen Situation“ eine dauerhafte tragfähige Lösung gebe.