“Im Norden ist die EPP nicht das einzige Problem“

Asunción: Der Priester Pablo Cáceres, der für die Kontaktaufnahme mit Mitgliedern der EPP bezüglich der Geiseln zuständig ist, gab an, dass er erneut mit Carmen Villalba (im Frauengefängnis Buen Pastor) sprechen werde, um Informationen zu erhalten.

„Sie hat mir gesagt, dass wir sie wieder besuchen können und wir werden es tun. Das öffnet ein Licht der Hoffnung. Ein Dialog ist immer gut. Viele ihrer Verwandten stimmen nicht mit dem überein, was die EPP tut und leiden auch“, sagte Cáceres.

Andererseits wies er darauf hin, dass im Norden das Problem der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP und der Entführungen nicht das einzige sei. Cáceres erklärte, dass immer mehr junge Menschen illegale Aktivitäten ausüben, was die Situation verschlechtere.

„Hier ist es nicht nur die EPP, sondern auch die Drogenhändler. Es gibt bereits viele junge Leute, die in Marihuana arbeiten. Es ist wichtig, dass der Frieden in den Norden zurückkehrt“, sagte er.

Schließlich forderte der Priester die Entführer von Oscar Denis, Edelio Morínigo und Félix Urbieta auf, Informationen über sie zu geben.

„Wir bitten um Gnade, Nächstenliebe und Barmherzigkeit, um zu wissen, ob diese Menschen gestorben sind oder ob sie noch leben“, erklärte Cáceres.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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2 Kommentare zu ““Im Norden ist die EPP nicht das einzige Problem“

  1. Der Handel mit Marihuana ist so lange ein Problem, wie er verboten ist. Ohne verbot schmelzen die gewinne und der Handel wird unattraktiv.
    Eine Aufhebung des verboten scheitert in allen Laendern, in denen die Marionettenspieler und gewichtige Marionetten selber die gross dealer sind?

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    @Heinz
    Sie sind wohl der heuer allbekannte Aluhut und da verwundert es auch nicht sehr dass sie jetzt oeffentlich stonen wollen. Da es ja mittlerweile auch genuegend Mennoniten gibt die sich die Marihuana Pflanze im Huehnerstall ziehen, drueck ich bei solche Vollheiden wie die DACh’ler sind mal beide Augen zu.
    Die Preise von Marihuana in Laendern wo diese legalisiert ist und wo das nicht legalisiert ist, ist gleich – der Unterschied ist nicht signifikant.
    Das einzige was Legalisierung verursacht ist Straffreiheit der Uebeltaeter damit diese in Ruhe andere Leute vergiften koennen.
    Kindesmissbrauch will gleich auch legalisiert werden – dann kommt man billiger zu mehr Frischfleisch.
    Im Sinne von: „Lasset die Kindlein zu mir kommen“, lecken sich die Perversen schon die Finger nach der Legalisierung.