Was es mit der Kavallerie und dem Häftling auf sich hat

Asunción: In den gestrigen Abendstunden nahm die Polizei insgesamt 27 Personen fest, die an den Brandanschlägen und bei Zerstörungen beteiligt gewesen sein sollen. Einen davon wollte man anscheinend nicht in einem Patrouillenfahrzeug aufs Revier bringen.

Der schon mit Handschellen gefesselte Mann wurde von einem Dutzend Polizisten auf Pferden, wie zu Stroessner’s Zeiten, durch die Stadt gejagt um schlussendlich auf dem 3. Revier inhaftiert zu werden.

Menschenrechtsbeauftragte, die erst im Kommissariat zugegen waren, bekamen zuerst nichts mit von den diktatorischen Maßnahmen, die der Regierungsspitze angebracht vorkommen um heute die Gewalt zu kritisieren.

Doch genau da ist das Problem. Die Colorado Partei hat insgesamt 10 Polizisten, die in Zivil die Zentrale Tag und Nacht bewachen. Der Leiter von ihnen, Orlando Diaz, wurde gefragt, ob er den Schützen kennt. Dieser verneinte, obwohl er nur einen Meter neben ihm stand. Später kam heraus, dass der mit der Schrotflinte herum schießende Mann ein Polizist ist und Jorge Romero heißt. Sein Vorgesetzter hat sich nicht nur als Lügner oder Notlügner entpuppt, nein dadurch wurde auch bekannt, dass 10 Mann eine Parteigebäude bewachen, wo selbst große Botschaften weniger Schutz genießen. Hat die ANR kein Geld einen Wachdienst zu beauftragen? Die Frage ob und durch wie viele Polizisten die PLRA Zentrale bewacht wird erübrigt sich mit einem Verweis auf Ende März 2017.

Wochenblatt / Twitter

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2 Kommentare zu “Was es mit der Kavallerie und dem Häftling auf sich hat

  1. Waren das willkuehrliche Verhaftungen oder hat Paraguay inzwischen die chinesische Gesichtserkennungs und Identifizierung Technik zumindest an der Colorado Parteizentrale installiert?

    1. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

      Klar, die Gäule sind alle mit Chip und CCTV ausgetattet und mit dem IoT verbunden. Und wenn noch nicht – kommt noch…