Die “Richter der Grenze“ schlagen erneut zu

Pedro Juan Caballero: Erst Anfang der Woche sollen die “Richter der Grenze“ für einen Doppelmord in Amambay verantwortlich gewesen sein. Jetzt schlugen sie wieder zu und hinterließen ein bei dem Opfer ein blutverschmiertes Flugblatt, indem sie erklärten, dass dies erst der Anfang ihrer Rachefeldzüge sei.

Bei Pedro Juan Caballero wurde die Leiche eines Mannes mit verschiedenen Folterspuren gefunden. Die Autoren haben ein von den “Justicieros de la Frontera“ unterzeichnetes Flugblatt hinterlassen.

Das Opfer wies Schnittwunden an beiden Händen sowie Verletzungen an Brust und Hals auf.

Nach vorläufigen Angaben der Nationalpolizei sei der Mann am Dienstagabend von mutmaßlichen Mitgliedern der Gruppe Justicieros de la Frontera entführt worden.

Das von dieser Gruppe unterzeichnete Schriftstück wurde an der Leiche gefunden und lautete: „Wir sind zurück. Merkt euch das, wir werden alle kriegen. Es ist nur der Anfang. Wir kriegen alle“.

Wochenblatt / Mas Encarnación

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4 Kommentare zu “Die “Richter der Grenze“ schlagen erneut zu

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Paraguay naehert sich merklich immer mehr „mexikanischen Zustaenden“. Zumindest ist man auf bestem Wege dahin mit den entdeckten Drogenmengen.
    Man duerfte immer mehr duenne, verkiffte taettowierte Drogensoeldner antreffen die das Land unsicher machen.
    https://www1.kinox.to/Stream/Sicario.html
    Erst heute hoerte ich dass man schon von der Waffenbehoerde anbietet den Schein zum Fuehren einer Waffe zu beantragen – offenbar aber mit immer beschraenkteren Bedingungen. Man geht also schon in die Richtung dass man der Bevoelkerung erlaubt bewaffnet umherzulaufen da jeder weiss dass die Polizei eher nur nach der Tat anstandsweise sich einstellt – so riskieren sie nicht ihren eigenen Pelz und damit ihre Pension mit Feierabend bei Bierbuechs‘.
    Man geht auf Zustaende wie in Mexiko zu wo praktisch jeder Polizist auf der Gehaltsliste der Kartelle stehen kann und somit den anderen Ordnungshuetern jederzeit in den Ruecken faellt.

  2. Die drogenfunde sind weltweit. Das was Jahrzehnte lang geduldet wurde laest man seit Monaten weltweit auffliegen. Einfach einmal auf telegram dem Kanal markmobil folgen

  3. Die Aktionen der Richter der Grenze lesen sich aber gut und geben Hoffnung, daß die grenzstaedte fuer die ehrlichen, anständigen Menschen sicherer werden.