Gerüchte über “drohenden Rücktritt“ des Präsidenten

Asunción: In den sozialen Netzwerken entzündete sich die Debatte um einen angeblich “drohenden Rücktritt“ des Präsidenten der Republik, Mario Abdo Benítez. Vor diesem Hintergrund versicherte der Privatsekretär des Staatsoberhauptes, dass diese Versionen “völlig falsch“ seien.

Die in sozialen Netzwerken aufgetauchten Gerüchte deuten darauf hin, dass Präsident wegen angeblicher gesundheitlicher Probleme beabsichtigt, sein Amt aufzugeben.

„Es ist völlig falsch. Der Präsident ist bei sehr guter Gesundheit, geht jeden Tag spazieren und treibt Sport. Er arbeitet normal und jetzt mit mehr Kraft, mit recht ermutigenden Nachrichten in Bezug auf mehr Impfstoffe“, sagte Mauricio Espínola, Privatsekretär von Benitez, im Gespräch mit Radio Universo 970 AM.

Espínola fügte hinzu, dass es sich nicht um ein neues Gerücht handelt, da man zu diesem Thema bereits mehrere Stellungnahmen in früheren Zeiten abgegeben habe. „Ich sehe den Präsidenten sehr gestärkt und optimistisch“, betonte er.

Espinola sagte auch, dass der Präsident tägliche Gespräche mit seinen Mitarbeitern und Politikern beider Häuser des Nationalkongresses führe, insbesondere im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

Wochenblatt / Hoy / Mas Encarnación

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1 Kommentar zu “Gerüchte über “drohenden Rücktritt“ des Präsidenten

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Nein auf das Praesidentengehalt wird er kaum freiwillig verzichten. „Voellig Falsch“ ist schon richtig.
    Die Sache ist diese dass das Praesidentenamt gekauft wird und durch Wahlen legitimiert. Diese Ausgaben muessen reingeholt werden und da kann man nicht vorzeitig abbrechen.
    Z.B. ein Senatorenposten kostet rund 2 Milliarden Guaranies – zu zahlen an die Parteikasse. Der Senator kassiert im Laufe seiner Amtszeit rund 4 Milliarden Guaranies. Da will er nicht fruehzeitig das Handtuch werfen denn er schuldet allen moeglichen Sponsoren und Financiers Geld und Gefallen.
    Daher sitzt auf einmal ploetzlich solche wie „die Bajac“ als Senatorin im Senat eben weil ihr Vater vorher lange Zeit im Obersten Gerichtshof „taetig“ war und da genug Geld zusammengekratzt hat um der Tochter den Senatsposten zu kaufen. Daher geht niemand freiwillig von den Posten weg da man Glaeubiger hat die an einen glauben.
    Diese Posten gelten als „dukatenscheissender Goldesel“ den man auf keinen Fall zum Schlachthof faehrt um aus dem Viech Picadillo (Dosenfleisch) zu machen.