Asunción: Trotz seiner unscheinbaren Lage und seiner Größe schafft es Paraguay in einigen Statistiken zu erscheinen wenn es um Investitionen im Ausland geht. In China zum Beispiel investierten paraguayische Geschäftsleute innerhalb der letzten sechs Jahre 9,5 Millionen US-Dollar.
Natürlich ist dieser Betrag im Vergleich zu den Investitionen auf regionaler Ebene nur ein Tropfen auf den heißen Stein. In Brasilien waren es im gleichen Zeitraum 314 Millionen US-Dollar während in Argentinien, Platz zwei auf der Liste es immerhin noch 58,4 Millionen US-Dollar waren. Kurz dahinter platziert sich schon Mexiko mit 48,4 Millionen US-Dollar Investitionsvolumen.
In Uruguay, trotz seiner geografischen Nähe wurden nur 4,8, in Ecuador nur 3,9 und in Kolumbien nur 730.000 US-Dollar in den letzten sechs Jahren in Geschäfte investiert.
Nikolaus Osiw, vom Netz der Investoren und Exporteure Paraguays (Riedex) erklärte, dass das hauptsächliche Gebiet in dem ein Wachstum möglich ist nur der Handel mit China sein kann, bei dem Lebensmittel verkauft werden. China hat eine große Population die weiter wächst und braucht demnach viele Lebensmittel.
Er bestätigt aber auch, dass der qualitative Standard weiter steigen muss, damit Paraguay seine produzierten Lebensmittel nach Asien absetzen kann. Ebenso erinnerte er daran, dass der Hauptanteil der importierten Güter aus der Volksrepublik China und Brasilien stammen.
(Wochenblatt / La Nación)










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das Dilemma Pys besteht darin, daß es überwiegend Rohprodukte z.B. unverarbeiteten Mais, Soja etc. exportiert. Daran verdienen ledeiglich die Exporteure nicht aber das Land. Die Zahl der Beschäftigten in den Großbetrieben ist sehr gering, oft sogar nur Saisonarbeit. So wird das Land seine sozialen Probleme niemals lösen. Hinzu kommen die expotenziell steigenden Kreditkosten, die die Verschuldung in die Höhe treiben und den Spielraum im Haushalt des Landes immer enger werden lassen. Welche Folgen das hat, sieht man derzeit in Euroland. Bei der politischen Ausrichtung des Landes ist zu befürchten, daß auch die Mittel zur Bekämpfung der Staatsschulden aus Euroland importiert werden und das Modell Island unbeachtet bleibt.