Asunción: Elfenbein ist eine Verbindung aus mineralischem und organischen Material. Die Stoßzähne der Elefanten sind teuer und werden oft illegal gehandelt. Wer sich aber für eine legale Ausstellung interessiert, die sich “Heiliges Elfenbein“ nennt, sollte das Museum für sakrale Kunst in der Hauptstadt von Paraguay aufsuchen.
An diesem Donnerstag, am morgigen 7. April, wird im Museum für sakrale Kunst die Ausstellung “Heiliges Elfenbein“ eröffnet.
In dieser ersten Wanderausstellung des Jahres 2022 wird eine Auswahl von Werken aus dem 18. und 19. Jahrhundert aus der Sammlung von Nicolás Latourrette Bo gezeigt.
Es handelt sich um etwa zwanzig alte heilige Skulpturen, christliche und nichtchristliche, aus dem Orient und Westen, alle zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert in Elfenbein geschnitzt, die zum ersten Mal der Öffentlichkeit gezeigt werden.
„Aufgrund seiner Formbarkeit bis ins kleinste Detail und seiner dauerhaften Schönheit wurde Elfenbein sowohl im Westen als auch im Orient für sakrale Kunst bevorzugt. Es war das gewählte Material, um Götter und Heilige darzustellen. Und die christliche Kunst hat uns in Elfenbein die bezauberndsten Figuren der Jungfrau und die schönsten Darstellungen des gekreuzigten Christus geschenkt“, heißt es in einer Presseerklärung über die Ausstellung.
Die Galerie kann bis zum 17. April täglich von 09.00 bis 18.00 Uhr im Museum für sakrale Kunst an der Ecke Manuel Domínguez / Paraguarí in Asunción, besucht werden. Es besteht keine Notwendigkeit, sich im Voraus anzumelden.
Wochenblatt / El Nacional











2fler
Es sagt schon viel über diese „sanftmütigen Menschen“ aus, welche diesen Sadismus verehren und ihn sich in das Haus, oder gar um den Hals hängen. Egal ob aus Elfenbein oder einem anderen Material!