“Wenn du stirbst, lieben die Leute dich einfach“

Asunción: Die Tänzerin und Künstlerin Lorraine Azucas machte eine Live-Sendung auf Facebook, die sie mit “Post mortem“ betitelte und berichtete, dass sie auf ihren eigenen Tod warte, denn dann würden alle Leute sie einfach nur lieben.

„Ich warte auf meinen Tod, aber ich werde diesen Teil nicht mehr sehen. Facebook nimmt das für mich auf, weil es in Erinnerung bleiben wird“, sagte sie zu Beginn ihre Aufzeichnung.

Sie berichtete weiter, dass, wenn eine Person kürzlich gestorben sei, die Verwandten, Geschwister und Freunde alle zeigen würden, dass sie sie sehr mögen.

„Wenn ich tot bin, werde ich es nicht mehr sehen, aber ich warte darauf, dass mich alle lieben, denn geliebt und geschätzt wird man erst, wenn man stirbt. Das ist auch in der Familie so. Niemand legt zu Lebzeiten Wert auf Mutter, Vater, Cousine, Großmutter etc.“, sagte Azucas.

Die Künstlerin glaubt, dass in dem Leid, das viele in den sozialen Netzwerken nach dem Tod eines geliebten Menschen zeigen, ein bisschen Heuchelei stecken würde.

„Wenn einer stirbt, dann sind seine Fotos überall zu sehen. Jedes Mal der gleiche Post, ‘ich werde dich vermissen‘. Ich warte auf diesen Moment. Niemand nutzt es leider aus, die glücklichen Momente mit Menschen zusammen zu Lebzeiten verbringen. Nach dem Tod hat jeder einen lieb“, fügte Azucas abschließend hinzu.

Wochenblatt / Cronica

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4 Kommentare zu ““Wenn du stirbst, lieben die Leute dich einfach“

  1. Im Kern ihrer Aussage hat sie ja schon recht. Das stimmt schon, was sie in ihr Facebock schreibt. Doch wozu. Niemand schreibt auf Facebock, das Gras sein grün. Wozu auch. Ah, man muss ja bei diesen Sozial Media Fürzchenseiten immer wieder neuen Content hinzufügen, um dabei zu sein. Das ist ganz ähnlich wie bei den Beatmeten und Behördeten aus dem Beatmeten- und Behördetenhäuschen, müssen auch täglich etwas wursteln, um dem Steuerzahler zu genügen. Wie krumm eine Banane sein muss, wo sie wieder eine Verkehrsbehinderung hinbasteln wollen, hinter welchen Abfallcontainer sie einen verhinderten Sozialfall vom Ordnungsamt auf die Lauer stellen wollen, was dem Steuerzahler sonst noch verboten werden kann, wie man den Steuerzahler in Panik versetzen kann, damit er wieder gerne Steuern abdrückt. Ja, und wenn’s gerade nix zu tun haben, dann ein- und ausreihlens ihre täglich Weisungen in und aus dem amtlich bewilligen Behälter.
    Nur, wer interessiert es schon, was so eine auf ihr Facebock postet, was die Beatmeten und Behördeten aus dem Beatmeten- und Behördetenhäuschen wieder täglich zum amtlich bewilligten Behälter ein- und ausgereihlet haben oder was der Rumblestelzchen wieder für Kommentare abseilt.
    Leute, geht in die Natur einen Spaziergang machen, anstatt wie ich, so eine oder die Beatmeten und Behördeten aus dem Beatmeten- und Behördetenhäuschen den ganzen Tag vor dem Computer zu sitzen!