Ein Tomatenkrieg bricht aus

Asunción: Mittlerweile ist ein regelrechter Tomatenkrieg wegen den hohen Preisen ausgebrochen. Schmuggelware wurde sogar in einem Supermerkt entdeckt, der diese Tomaten dann zu horrenden Preisen für die Kunden anbot.

Des Weiteren hat die Vierci-Gruppe, die in ihren Supermärkten Tomaten zu hohen Preisen anbietet, die Messe des Ministeriums für Landwirtschaft und Viehzucht (MAG) scharf angegriffen, weil dort nationale Tomaten zum Preis von 12.000 Guaranies pro Kilo angeboten wurden.

„Das MAG setzt sich für Billigtomaten ein und erntet heftige Kritik“, lautet der Titel des Zeitungsartikels, der von der Zeitung Ultima Hora veröffentlicht wurde. Die Medien der Vierci-Gruppe versichern, dass die Supermärkte und Händler des Abasto-Marktes den MAG-Minister Carlos Giménez befragt hätten, weil er damit prahlt, nationale Tomaten zum Preis von 12.000 Guaranies pro Kilo auf die Landwirtschaftsmessen zu bringen, obwohl die nationale Produktion davon ausgeht, dass sie nicht in der Lage ist, die Marktnachfrage zu decken.

Die Vierci-Gruppe verteidigt offen das Geschäft ihrer Supermarktkette und stellt grundsätzlich die Frage, ob Menschen Obst- und Gemüseprodukte zu einem viel günstigeren Preis kaufen können, als sie in ihren Geschäften angeboten werden.

Zur Positionierung des ÚH-Medienunternehmens wurden viele Fragen von Bürgern gestellt, die ihre Unzufriedenheit mit den Angriffen auf eine Regierungsinitiative zum Ausdruck brachten, die den Kauf billigerer Tomaten inmitten des deutlichen Preisanstiegs in anderen Läden wie auch Supermärkten ermöglichen sollte.

Es muss daran erinnert werden, dass Ende letzten Jahres im Stock Supermarkt in San Lorenzo 23 Kartons mit Tomaten argentinischen Ursprungs beschlagnahmt wurden, die irregulär in das Land gelangten.

Die Vierci-Gruppe erwarb das Produkt für weniger als 5.700 Guaranies pro Kilo und bot es ihren Kunden für 15.650 Gs. an. Die Unternehmensgruppe selbst berichtete in einer Erklärung, dass sie von ihrem Lieferanten 400 Kilo Tomaten im Wert von 2.250.000 Guaranies erworben habe, sodass bei der Berechnung davon ausgegangen werden kann, dass sie sie nur für 5.625 Guaranies pro Kilo gekauft haben, aber von den Kunden 15.650 Gs. verlangten.

Da die Verantwortlichen des Supermarktes damals keine entsprechenden Unterlagen vorlegen konnten, wurden die Kisten mit geschmuggelten Tomaten beschlagnahmt.

Wochenblatt / Hoy / X

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5 Kommentare zu “Ein Tomatenkrieg bricht aus

  1. @In normalem Deutsch

    „Da die Verantwortlichen des Supermarktes damals keine entsprechenden Unterlagen vorlegen konnten, wurden die Kisten mit geschmuggelten Tomaten beschlagnahmt.“
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    Jupp, bei hiesig faul, blöd, und beides Afullprofi-Prästeinzeitpolizei und -justiz wärst ja schön blöd (etwa so wie ich), wenn deine Plata nicht mit Schmuggel, Korruption, Geldwäsche, Drogen- und Waffenschieberei verdienen würdest – im schlimmsten Fall wird dir dat Zeugs weggenommen – in allen anderen Fällen kannst es behalten bzw. weiterverkaufen. Man kann sich ja vorstellen, dat die damals von hiesig faul, blöd, und beides Afullprofi-Prästeinzeitpolizei und -justiz beschlagnahmten Tomaten nicht mehr in der Asservatenkammer herumliegen, sondern längst zu Streichhölzl und Billigpolarbierbücksenpacks verarbeitet wurden.
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    Fazit:
    Bei hiesig faul, blöd, und beides Afullprofi-Prästeinzeitpolizei und -justiz wärst ja schön blöd (etwa so wie ich), wenn deine Plata nicht mit Schmuggel, Korruption, Geldwäsche, Drogen- und Waffenschieberei verdienen würdest – im schlimmsten Fall wird daraus eine Win-Win-Situation. Ok, wenn se dir dein Eigentum einfach wegnehmen, dann machst zwar Verlust, einer Buße oder Gefängnis bist wenigstens entgangen, wenn hiesig faul, blöd, und beides Afullprofi-Prästeinzeitpolizei und -justiz auch artig versprichst, es nie wiede zu tun.
    Mit etwas Glück gibt dir hiesig faul, blöd, und beides Afullprofi-Prästeinzeitpolizei und -justiz deine Schmuggelware, pardon, dein Eigentum, wiede zurück, wie die vier Millionen Zigarettenkisten vom erheblich signifikant korrupten Al Cartes, die zwei Meter vor der brasilianischen Grenze beschlagnahmt wurden.
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    Große Menge Zigaretten beschlagnahmt
    https://wochenblatt.cc/grosse-menge-zigaretten-beschlagnahmt

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  2. KatzenMann68

    Beim „La Tomatina Festival“ in Spanien werden jedes Jahr Milliarden Tomaten-€ auf den Strassen zermatscht?

    https://img.freepik.com/fotos-premium/tomatenkampf-beim-la-tomatina-festival-in-spanien_73899-15502.jpg

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    1. Nestle schabt den Matsch garantiert von der Gasse ab und macht daraus einen Tomaten Ketchup „Andalusia“ für die Frittenbude, die 375 ML Flasche für 6,95 bei Aldi oder so…

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  3. Was für eine Unverschämtheit, die Tomaten zu einem erschwinglichen und dem Einkaufspreis angemessenen Preis zu verkaufen, bzw. verkaufen zu wollen!
    Das geht ja gar nicht!
    Wo kämen wir denn da hin, wenn die gierigen Supermarkteigentümer nicht Mondpreise für ihre Produkte verkangen dürften?
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    Vorsichtshalber füge ich mal hinzu: Ironie aus.

    1. Land Of Confusion

      Es ist wirklich jenseits von Gut und Böse. Vierci, Besitzer von Stock und Superseis, Ultima Hora und weiß der Teufel noch was für Firmen (gibt etliche), diktiert die Preise für Lebensmittel in Paraguay. In seiner Lage könnte man problemlos geringere Gewinnmargen ansetzen, eigene Anbauflächen und Transportunternehmen besitzen um die ebenso gierigen Zwischenhändler loszuwerden. Aber nein – er will eben nur so teuer wie möglich verkaufen. So als ob jeder in Paraguay einen Ferrari in der Garage stehen hat und nicht auf die Preise schaut. Die anderen größeren Märkte sind ja keine Konkurrenz, wenn die sich nach seinen Mondpreisen richten.