Ende des Lehrerstreiks noch nicht in Sicht

Asunción: Während heute das Stadtzentrum von Asunción erneut zum Veranstaltungsort für einen Demonstrationsumzug der Lehrer wird ließ die Bildungsministerin Maria Lafuente gestern schon verlautbaren, dass die Forderung der Gewerkschaft FEP unmöglich umzusetzen ist. Die Mitglieder des Syndikats wollen ihren Streik bis mindestens 28. August ausdehnen. Die Bildungsministerin wiederum bat sie zurück in die Klassenzimmer, um da Verbesserungen auszuhandeln.

Die Lehrkräfte fordern eine bessere Rente und Extraleistungen die die Staatskasse jährlich rund 30 Millionen Dollar mehr kosten würden. Das mathematisch erkennbare Ungleichgewicht ihrer Forderung in Bezug auf Einzahlung und Auszahlung der Rente fällt dabei nicht einmal altgedienten Mathematiklehrern auf. So wollen sie 27 Jahre 13% ihres Mindestlohnes (1.658.000 Gs.) einzahlen und durchschnittlich 38 Jahre 93% ausgezahlt bekommen.

Nur einige wenige Lehrkörper aus Canindeyú glauben der Kommission die den Haushaltsplan für 2014 ausarbeitet und versichert, dass keine Gelder für die Rente und Extraleistungen vorhanden ist und geben ab heute wieder Unterricht.

(Wochenblatt)

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

5 Kommentare zu “Ende des Lehrerstreiks noch nicht in Sicht

  1. Sofort ALLE streikende Lehrer entlassen und neue Lehrer aus dem Ausland holen. Auch wenn dies evt. 1 Jahr dauern würde und somit die Schulen geschlossen wären, würde dies das Land um einiges weiter bringen. Besser weniger und gut ausgebildete, echte, Lehrer einstellen und gut bezahlen. Als ein Haufen ungebildeter „Professoren“ zu beschäftigen, die nur auf das Geld schielen und den nur Kindern Sch…e „lehren“.

  2. Denke mal dass die Möglichkeit besteht bei der EU Hilfsgelder für eine Erneuerung des Bildungssystem zu beantragen. Man könnte damit Lehrpersonal wie z.B. aus Spanien hier vorübergehend das Schulsystem reformieren und vielen sogenannten Professoren klar machen, dass Europa nicht auf dem Landwege zu erreichen ist.
    Die EU möchte sich ja auch wirtschaftlich Paraguay nähern, was widerspricht dann, wenn Paraguay am richtigen Ort um Unterstützung bittet.

    1. DEnke auch, dass es in spanischsprachigen Ländern ausreichend arbeitslose Lehrer gibt, die hier für einige Zeit arbeiten würden – aber…. wie sollen die lieber Kinderchen hier denn die neuen Lehrer verstehen? Viele sprechen und verstehen doch nur Guarani….

  3. ja dann zurück stufen, und anfangen zum spanisch lernen, will paraquay mal auf die eigenen füssen stehen, müssen sie zumindest spanisch können.

  4. Spanisch ist nun mal hier die Amtssprache und wer Sie nicht von den Professoren beherrscht, kann selbstverständlich auch nicht als qualifizierte Professor,rin entlohnt werden. Guarani lehren warum nicht, aber als Nebenfach.