Asunción: Die Öffnung des usbekischen Marktes für paraguayisches Fleisch wurde nach der Unterzeichnung der Gesundheitsanforderungen zwischen der Senacsa (Nationale Behörde für Tiergesundheit) und dem Veterinärdienst des asiatischen Landes bestätigt. José Carlos Martin, Präsident der paraguayischen Gesundheitsbehörde, hob hervor, dass es sich um einen Markt mit 40 Millionen Einwohnern handelt und der Privatsektor nun die Exportmengen aushandeln muss.
Die neue Marktöffnung der Republik Usbekistan gilt für paraguayische Exporte von Fleisch sowie Nebenprodukten vom Rind und Schaf. Die Freigabe wurde vom usbekischen Veterinärdienst offiziell mitgeteilt und stellt einen neuen Fortschritt für den nationalen Fleischsektor dar – insbesondere für die Schafproduktion –, da sie Handelsmöglichkeiten in Zentralasien eröffnet.
Martin erklärte, dass Usbekistan ein Markt mit hohem Fleischkonsum und einer Import-Historie ist. „Im vergangenen Jahr importierten sie Fleisch im Wert von rund 200 Millionen USD aus verschiedenen Teilen der Welt. Es ist ein Land, das auch selbst produziert: Es hat etwa 13 Millionen Rinder und 25 Millionen Schafe, was ähnliche Zahlen wie in Paraguay sind“, führte er aus.
Die Genehmigung umfasst Rind- und Schaffleisch sowie Innereien und andere Nebenprodukte. Exportmengen wurden noch nicht festgelegt, da dieser Schritt in der Verantwortung der Privatwirtschaft liegt. „Seit gestern (letzter Donnerstag) sind wir zugelassen. Jetzt liegt die Arbeit bei den Unternehmen, um Geschäfte abzuschließen“, so Martin.
Er prognostizierte, dass zunächst Innereien und später hochwertigere Fleischstücke versandt werden könnten. Derzeit besuchen usbekische Techniker paraguayische Schlachthöfe als Teil des Prozesses. Der Leiter der Senacsa betonte zudem, dass die jüngste Zulassung durch die USA den Prozess erleichtert habe, da sie als Gesundheitsgarantie für andere Märkte fungiere. Die Öffnung ist das Ergebnis diplomatischer Bemühungen, die nach dem Besuch des paraguayischen Präsidenten in Usbekistan im Dezember letzten Jahres begannen.
Wochenblatt / Última Hora















