Tel Aviv: Der paraguayische Botschafter in Israel, Alejandro Rubín, schilderte die schwierige Lage der Landsleute in dem Land, das seit Samstag unter iranischem Beschuss steht.
Laut Rubín leben derzeit etwa 220 Paraguayer in Israel, die meisten von ihnen seit vielen Jahren und oft mit israelischer Staatsbürgerschaft. „Sie sind fest in die Realität des Landes integriert und haben leider bereits Erfahrung mit solchen Ereignissen“, so der Diplomat.
Rubín selbst arbeitet derzeit aus einem Bunker heraus, da Raketenangriffe und Alarmsirenen den Alltag bestimmen. „Ich bin per Zoom aus einem Schutzraum zugeschaltet – nicht aus Bequemlichkeit, sondern zur Sicherheit“, erklärte er.
Einschläge und Einschränkungen
Die Lage sei besonders ernst: In den letzten Stunden wurden Todesopfer gemeldet, nachdem Raketen die Verteidigungssysteme durchbrochen hatten. Einschläge gab es nahe Jerusalem sowie Angriffe aus dem Südlibanon. „In der Morgendämmerung weckten mich heftige Explosionen, teils sogar ohne Alarm, weil Raketen im Meer einschlugen“, berichtete der Botschafter.
Aufgrund der aktuellen Bedrohung und des bevorstehenden jüdischen Purim-Festes arbeitet das diplomatische Personal dezentral. „Die Anweisung lautet, sich nicht zu bewegen und in der Nähe der Bunker zu bleiben. Die Einschränkungen erinnern stark an die Covid-Pandemie: Minimale Mobilität und immer ein Zufluchtsort in Reichweite,“ so der Botschafter weiter.
Zwischen Anspannung und Normalität
Trotz der Angriffe betonte Rubín die Resilienz der Bevölkerung: „Es herrscht keine Panik. Sobald der Alarm endet, kehrt eine angespannte Ruhe ein und man versucht, zur Normalität zurückzukehren.“ Er wies zudem darauf hin, dass in Israel ein breiter Konsens über die militärischen Maßnahmen gegen das iranische Regime bestehe, wobei betont werde, dass sich der Konflikt nicht gegen das iranische Volk richte.
Hintergrund der Eskalation
Der Iran hat seine Vergeltungsmaßnahmen im Golf und gegen Israel nach dem Tod seines obersten Führers, Ali Chamenei, massiv verstärkt. Israel wiederum kündigte die Mobilisierung von 100.000 Reservisten für eine Offensive gegen den Iran an. Premierminister Benjamin Netanjahu warnte zudem vor einer Intensivierung der Luftangriffe auf Teheran.
Wochenblatt / Hoy
















Albert Rotzbremsn
Es ist halt nun mal die Aufgabe der Politiker Volk und Völker gegeneinander aufzuwegeln, während sie sich fürstlich bezahlen lassen und dekadent in Luxushotels flanieren und es ist die Aufgabe des Volkes und Völker dies nicht nur zu finanzieren, sondern auch mit dem Leben ihrer Kinder, Frauen, Eltern dafür zu bezahlen. Das war schon immer so. Und wird wohl auch noch für ein paar Jährchen so bleiben.
Mit allen, die diese religionsfanatischen Kriege zu verantworten haben undoder freiwillig mitmachen habe ich wenig Mitleid.
Allen durch Uniformierte ermordeten Zivilisten und Zwangseingezogenen meine Beileid.