Asunción: Der Senator Salyn Buzarquis löste nach dem jüngsten Vorschlag der Regierung zur Anpassung des Mindestlohns eine Debatte in den sozialen Netzwerken aus. Mit einem Foto, auf dem er Grundkosten auf einer Tafel analysiert, bezeichnete der Gesetzgeber die Maßnahme als einen „Hohn“ gegenüber der Arbeiterklasse.
Laut der Analyse des Parlamentariers ist die von der Regierung Santiago Peñas vorgeschlagene Erhöhung von rund 61.000 Gs. angesichts der Inflation im Land unzureichend.
Buzarquis verdeutlichte diese Diskrepanz am Preis für ein Grundnahrungsmittel:
„Mit den 61.000 Gs., um die die Regierung den Mindestlohn anheben will, kann man nicht einmal ein Kilo Fleisch im Monat kaufen. Der Durchschnittspreis für mageres Rindfleisch liegt bei 67.000 Gs.“, stellte er in seinem Beitrag fest.
Der Gesetzgeber hinterfragte nicht nur die Zahlen, sondern wandte sich auch direkt an den Präsidenten der Republik mit der Frage: „Wo ist Ihr gesunder Menschenverstand, Santiago Peña?“.
Auf seiner Tafel legte Buzarquis zudem Berechnungen dar, die nahelegen, dass die tatsächlichen Lebenshaltungskosten – selbst bei alleiniger Betrachtung der Ernährung – das aktuelle Grundeinkommen paraguayischer Arbeiter bei weitem übersteigen.
Dieser Protest reiht sich in die zahlreichen Stimmen von Gewerkschaften und sozialen Sektoren ein, die eine Anpassung fordern, die den tatsächlichen Kosten des familiären Warenkorbs entspricht.
Wochenblatt / El Nacional















