356 Kilometer Vollgas: Die Rallye-Weltmeisterschaft sprengt in Itapúa alle Grenzen

Encarnación: Die Weltmeisterschaft kehrt zurück nach Itapúa: Mit 22 Wertungsprüfungen und insgesamt 356 Kilometern wird dieser Lauf der längste im gesamten WRC-Kalender. Die Strecke führt durch Encarnación, San Antonio Ypekuru sowie entlang der berühmten Costanera.

Paraguay hat offiziell die Route für den elften Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) vorgestellt. Das Event erstreckt sich über vier Tage und bricht Rekorde: Mit 356 Kilometern reiner Wertungsstrecke ist es die längste Etappe der gesamten Weltmeisterschaft.

César Marsal, CEO der Rallye Paraguay, gab bekannt, dass man in diesem Jahr mit 60 Teams rechnet – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den 48 Fahrzeugen des Vorjahres. Das Rennen findet vom 27. bis 30. August statt, eingebettet zwischen den Läufen in Finnland und Chile. Schauplatz ist erneut das Departement Itapúa im Süden des Landes, dessen Austragung im Jahr 2025 bereits als beste der Welt ausgezeichnet wurde.

Wirtschaftsfaktor und Show-Spektakel

Der “symbolische Start“ wird im Sambódromo von Encarnación zelebriert. Dort werden rund 15.000 Fans erwartet, die sich auf spektakuläre Drift-Demos und Motorsport-Action freuen dürfen. Die Regierung rechnet mit Einnahmen von rund 200 Millionen US-Dollar für die lokale Wirtschaft.

Präsident Santiago Peña betonte, dass Paraguay den WRC-Status für mindestens drei Jahre sicher hat. Sein erklärtes Ziel ist es jedoch, den Vertrag ab 2027 um weitere zehn Jahre zu verlängern: „Mein Wunsch ist, dass Paraguay nie wieder aus dem Kalender verschwindet“, so Peña.

Im vergangenen Jahr konnte sich der Franzose Sébastien Ogier (Toyota) in einem packenden Finale gegen Elfyn Evans und Thierry Neuville durchsetzen. Für 2026 verspricht die noch längere Strecke ein noch härteres Ausscheidungsrennen für die Weltelite.

Wochenblatt / Mas Encarnación / Beitragsbild Archiv

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