Asunción: Alfredo Bonga fordert Unterstützung von einem Busunternehmen, um sich einer Operation aufgrund eines Oberschenkelbruchs zu unterziehen. Die Verletzung erlitt er bei einem Verkehrsunfall im Juni 2025, als er auf einem Motorrad unterwegs war, das laut seiner Darstellung von hinten von einem Bus der Linie 12 gerammt wurde.
Der aus dem Kongo stammende junge Mann kam 2016 zu Studienzwecken ins Land, eröffnete einen Fast-Food-Stand und erlangte Bekanntheit durch das Erstellen von Social-Media-Inhalten.
Bonga gab an, einen dreifachen Beinbruch erlitten zu haben. Er behauptet, dass das Unternehmen ihn nur zwei Monate lang finanziell unterstützt und ihm anschließend die Unterzeichnung einer Vereinbarung vorgeschlagen habe, die er auf Anraten seines Anwalts jedoch ablehnte, wie er in einem Interview mit dem Sender Unicanal berichtete. Nun fordert er ein medizinisches Gutachten beim Gericht der siebten Kammer an, um die Operation auf dem Rechtsweg dringend zu erwirken.
„Mein einziges Ziel ist es, dass meine Situation bekannt wird und dass das Gerichtsverfahren mit der nötigen Dringlichkeit voranschreitet. Insbesondere die Durchführung des medizinischen Gutachtens ist wichtig, damit mein wahrer Gesundheitszustand objektiv festgestellt werden kann“, kommentierte der junge Mann auf Facebook. „Ich suche keine Privilegien. Ich will niemandem schaden. Ich fordere nur Gerechtigkeit. Ich muss mich einer neuen Operation unterziehen, aber vorher ist es unerlässlich, dass das gerichtliche medizinische Gutachten erstellt wird, damit ein unabhängiger Experte meinen Zustand objektiv bewerten und diese Realität ordnungsgemäß festgehalten werden kann,“ fügte er an.
„Deshalb ist mir heute nicht mit Geld geholfen. Die beste Hilfe, die Sie mir geben können, ist das Teilen dieses Videos, damit mein Ersuchen nach Gerechtigkeit die zuständigen Behörden erreicht und mein Fall mit der gebotenen Dringlichkeit vorankommt. Meine einzige Bitte ist Gerechtigkeit“, bekräftigte der Betroffene.
Version des Busunternehmens
Am 19. November 2025 gaben die Verantwortlichen der Linie 12 eine formelle Erklärung an die Öffentlichkeit ab, um ihre Sicht der Dinge darzulegen:
„Die Firma Magno S.A. weist hiermit jede öffentliche Handlung oder Äußerung in den sozialen Medien strikt zurück, die direkt oder indirekt eine Schädigung der institutionellen Integrität des Unternehmens, seines Corporate Images und seiner Rechte als juristische Person darstellt, welche die in der Republik Paraguay geltenden Normen erfüllt.“
„In diesem Sinne bestreitet das Unternehmen vehement jede von Alfredo Bonga in den sozialen Medien geäußerte Behauptung bezüglich einer vermeintlichen Hilflosigkeit. Wir bestätigen ausdrücklich unsere Bereitschaft und die vollständige Erfüllung der Pflicht zur Bereitstellung von Notfall- und Behandlungshilfe für die betroffene Person, die einen Verkehrsunfall mit einer Transporteinheit des Unternehmens hatte. Angesichts der einseitigen und unverantwortlichen Äußerungen auf seinen Social-Media-Kanälen behält sich Magno S.A. das Recht vor, rechtliche Schritte gegen jede Veröffentlichung einzuleiten, die nicht der Wahrheit der Tatsachen entspricht“, heißt es in dem Schreiben abschließend.
Wochenblatt / La Nación
















Heinz1965
Wer hat hier tatsächlich den Unfall und damit den Schaden verursacht ? Im übrigen stellt sich die Frage warum es ein so großes Problem darstellt Eine Operation durchzuführen. In einem Land voller junger Mediziner die alle noch üben müssen und geringen Materialkosten sollte es doch kein Problem sein ?