Asunción: Die Nationale Zivilluftfahrtbehörde DINAC schloss aus, dass es sich bei dem Manöver um einen Notfall handelte, und erläuterte, es sei ein vorgesehenes Verfahren im Rahmen der Logistik für die Ankunft des japanischen Prinzen, die für August geplant ist.
Die Nationale Zivilluftfahrtbehörde (DINAC) stellte klar: Der Überflug einer Maschine der japanischen Luftstreitkräfte über den internationalen Flughafen Silvio Pettirossi war Teil der Vorbereitungen für den offiziellen Besuch des japanischen Prinzen Fumihito von Akishino in Paraguay, der für den kommenden August vorgesehen ist.
Der DINAC-Direktor für Flughäfen, Rubén Aguilar, erklärte, es handele sich um eine Boeing 777-300 der japanischen Regierung – die Maschine habe keine Notfallübung durchgeführt, sondern ein übliches Koordinierungsverfahren für offizielle Flüge absolviert.
Wie er gegenüber dem Sender Radio 800 AM erläuterte, erreichte das Flugzeug den paraguayischen Luftraum etwa 30 Minuten vor dem genehmigten Betriebszeitfenster.
Deshalb wartete die Besatzung in der Nähe des internationalen Flughafens Guaraní, bis der von den Luftfahrtbehörden festgelegte Zeitplan eingehalten werden konnte.
Aguilar wies darauf hin, dass solche Verfahren zur logistischen Planung von Flügen offizieller Delegationen gehören und den im Voraus von der DINAC veröffentlichten Luftfahrtbestimmungen entsprechen.
Zudem versicherte er, das Manöver habe keine Probleme verursacht und den regulären Betrieb am internationalen Flughafen Silvio Pettirossi nicht beeinträchtigt.
Die Behörde teilte mit, der Flug gehöre zu den Erkundungs- und Koordinierungsaufgaben vor dem Besuch des Prinzen, dessen offizieller Aufenthalt in Paraguay für August angesetzt ist.
Prinz Fumihito von Akishino und Prinzessin Kiko von Japan werden im August 2026 Paraguay besuchen, um den 90. Jahrestag der Einwanderung aus Japan zu begehen.
Wochenblatt / El Nacional














