Pedro Juan Caballero: Rocio Santa Cruz Cuenca (20) wurde in der Siedlung Virgen de los Pobres Opfer einer schweren Bedrohung.
Unbekannte hinterließen vor ihrem Haus die Zunge einer Kuh, die von einem Vorhängeschloss durchbohrt war. Neben dem Objekt fanden Beamte einen handgeschriebenen Zettel mit Morddrohungen.
„Misch dich nicht in fremde Ehen ein, du arbeitest mit der Antidrogenbehörde SENAD zusammen, du Hundeperson. Ich gebe dir 30 Tage, um zu verschwinden, oder halt dein Maul, sonst treffe ich dich dort, wo es dir am meisten wehtut, Rocio Santa Cruz und deine Familie“, heißt es auf dem Zettel.
Die Täter warnten zudem, dass sie Angriffe auf sie und ihre Familie verüben könnten. Polizeibeamte trafen am Einsatzort ein, dokumentierten die Szene und stellten die Nachricht als Beweismittel sicher.
In einem Gespräch mit lokalen Medien brach die Betroffene in Tränen aus und äußerte ihre tiefe Angst um das Wohlergehen ihrer kleinen Kinder. „Ich arbeite in Ruhe, egal als was, um meine Kinder zu ernähren, ich habe es nicht nötig, mich bei jemandem einzumischen. Ich weiß nicht, warum man mir das antut, wo ich doch niemandem etwas Böses tue“, erklärte sie untröstlich.
Das Opfer stritt entschieden ab, als Informantin zu arbeiten oder Auseinandersetzungen mit Nachbarn oder Drogenverkaufsstellen in der Gegend gehabt zu haben.
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