Paraguays Energiestrategie: Von Solarmodulen im Chaco bis zur langfristigen Kernenergie-Prüfung

Asunción: Der Vizeminister für Bergbau und Energie, Mauricio Bejarano, versicherte, dass die Regierung bereits daran arbeitet, ein Energiedefizit in den kommenden Jahren zu verhindern.

Dies soll durch die Diversifizierung des Strommixes und die Einbindung neuer Erzeugungsquellen geschehen. Er erläuterte, dass der Plan Solarprojekte, Bioenergie, kleine Wasserkraftwerke und Energieeffizienzmaßnahmen umfasst, um dem steigenden Verbrauch des Landes gerecht zu werden.

Er hob hervor, dass das Gesetz über erneuerbare, nicht-hydraulische Energiequellen bereits geregelt ist. Dies werde den Eigenverbrauch mit Solarmodulen und den Verkauf von Überschüssen an den staatlichen Stromversorger ANDE ermöglichen sowie die industrielle Kraft-Wärme-Kopplung fördern. Zudem kündigte Bejarano die bevorstehende Ausschreibung für ein 140-MW-Solarkraftwerk im Chaco an und wies darauf hin, dass das Vizeministerium das erste öffentliche Gebäude sein wird, das vollständig mit Solarstrom versorgt wird.

Bejarano informierte darüber hinaus, dass die Exekutive Gesetzesentwürfe zur Schaffung eines Energieministeriums und einer Regulierungsbehörde vorbereitet. Ziel ist es, die Beteiligung von privatem Kapital an der Stromerzeugung zu erleichtern und gleichzeitig die Übertragungsinfrastruktur zu stärken. Er fügte hinzu, dass Paraguay auch die Kernenergie als langfristige Alternative analysiere, stellte jedoch klar, dass deren Umsetzung mindestens 15 Jahre Vorbereitung und die Einhaltung internationaler Standards erfordern werde.

Wochenblatt / Megacadena / Beitragsbild Archiv

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5 Kommentare zu “Paraguays Energiestrategie: Von Solarmodulen im Chaco bis zur langfristigen Kernenergie-Prüfung

    1. MIt entsprechenden Batteriespeichern möglich. Nachts werden keine Computer und Klimaanlagen benötigt. Lediglich etwas Licht und Alarmsysteme. Morgens einfach eine halbe Stunde vor Arbeitsbeginn die Klimaanlagen automatisch einschalten. Dann braucht es auch keine riesigen Batterien.

  1. Also wenn der Mensch auf sein undichtes Dach solch Panels bastelt, damit es nicht nei regnet, habe ich nix dagegen einzuwenden. Wenn ich aber auf freier Wildbahn meine Wäsche zum Trocknen aufhänge, dann passt es den Damen und Herren Staatscreationen nicht, weil dann etwas Farbe in die Natur kommt (nein, ich bin kein Gruftie, der nur in schwarz lumratscht). Ja, gut, solage sie das meinem Nachbarn in den Garten stellen und mir den Strom einpseisen ist mir das Wurst. Aber ey, es gibt ja sowieso zuviel Natur. Da kann man es hin basteln, ohne dass sich jemand beschwert. Ok, man kann auch alles zubetonieren, zuasphaltieren, zupaneln, damit wir unser Facebock-Profile updaten können und den Synapsenzombie AI fragen können, was wir jetzt tun sollen, wenn wir müde sind.

  2. Ich selbat kenne ein Vielzahl an Migranten die sich gerne mit Guten Solaranlagen aus Europa versorgen wuerden. Problem ist jedoch das der Zoll hier nichts davon wissen will Importe wie Solaranlagen von den Einfuhrabgaben zu befreien…… Schade

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