Hintergrund und Tatort
Im Bezirk San Estanislao (Departamento San Pedro) ermitteln Staatsanwaltschaft und Nationale Polizei in einem schrecklichen Fall: Ein neugeborener Junge wurde tot aufgefunden; die 18-jährige Mutter, Francisca Fernández González, steht unter Verdacht und wurde in Gewahrsam genommen. Sie wohnt in der Siedlung San Blas Novireta im ländlichen Gebiet der Gemeinde.
Der Leichnam des Kindes wurde in einer alten Latrine hinter dem Wohnhaus der Familie entdeckt. Nach ersten Untersuchungen war ein Draht um den Hals des Babys gewickelt; die Todesursache wurde vorläufig als Erstickung durch Erhängen festgestellt.
Ablauf der Entdeckung
Der Vorfall wurde am Sonntagabend bekannt und um etwa 22.30 Uhr der 8. Polizeistation von San Estanislao gemeldet. Nach ersten Erkenntnissen soll die Geburt und der anschließende Tod des Kindes bereits gegen 15.00 Uhr desselben Tages im Haus der jungen Frau stattgefunden haben.
Mehrere Stunden später bemerkten die Schwestern der Verdächtigen ihr auffälliges Verhalten: Francisca Fernández suchte wiederholt die gemeinsame Toilette auf und wurde danach im hinteren Bereich des Grundstücks gesehen – dort befindet sich die alte Latrine. Dies weckte den Verdacht der Frauen; sie überprüften den Ort und fanden das leblose Neugeborene. Daraufhin verständigten sie sofort die Polizei.
Ermittlungen und Beteiligte
Nach Eingang der Meldung informierten die Beamten umgehend den diensthabenden Staatsanwalt Cristian David González, der die ersten Ermittlungsmaßnahmen leitete. Weiterhin waren beteiligt: der stellvertretende Leiter der Polizeistation, Inspektor Luis Armoa, Beamte der Kriminaltechnik unter Leitung von Kommissar Fermín Aldana, ein Gerichtsmediziner, weitere Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft.
Die Ermittler nahmen Spuren am Tatort auf und sicherten Beweismittel für das Verfahren. Die junge Frau wurde festgenommen und steht der Staatsanwaltschaft zur Verfügung, bis ihre mögliche strafrechtliche Verantwortung geklärt ist.
















Heinz1965
Wer solche denunzierenden Schwestern hat braucht keine weiteren Feinde mehr