Ciudad del Este: Neugeborene wurden nach einer Insekteninvasion am vergangenen Samstag aus der Neonatologie des Regionalkrankenhauses der Hauptstadt von Alto Paraná verlegt.
Der Direktor des Regionalkrankenhauses von Ciudad del Este, Dr. Federico Schrodel, erklärte im Gespräch mit dem Radiosender La Tribu 650 AM, dass die Probleme auf der Neugeborenenstation am vergangenen Wochenende auftraten. Damals wurde eine große Anzahl von Flöhen im Patientenzimmer entdeckt, die nachweislich über das Dach des Trakts eingedrungen waren.
Angesichts dieser Situation sagte er, dass “die Evakuierung des Raumes veranlasst wurde, in dem sich fünf Patienten im Bereich für Wachstum und Entwicklung befanden“. Drei von ihnen wurden in einen anderen Raum direkt neben der Neugeborenenstation verlegt, während zwei weitere Säuglinge aus Minga Guazú und Presidente Franco in ihre jeweiligen Heimatstädte zurückkehrten.
Dr. Schrodel führte aus, dass der Raum umgehend desinfiziert wurde und Mitarbeiter der Abteilung für physische Ressourcen des Ministeriums für Volksgesundheit und soziale Wohlfahrt (MSPBS) eingriffen, um die Ursache des Problems zu ermitteln. Dabei wurde die Dichtungsmembran über dem Dach gezielt mit Schädlingsbekämpfungsmitteln behandelt.
Die mögliche Ursache
Die Ursache liege vermutlich in einem großen Baum außerhalb des Krankenhauses, dessen Äste sich bis über Teile des Gebäudes erstrecken und als Brücke für die Insekten dienten. Ein Teil der Äste reicht bis an das Dach der Abteilungen für Psychische Gesundheit und Neonatologie. „Die Äste führten dazu, dass die Flöhe diese Membran über dem Dach durchdringen und in die Station gelangen konnten“, so der Arzt.
Er fügte hinzu, dass am Dienstag “in Zusammenarbeit mit der Departamentsregierung der Baum zurückgeschnitten wurde. Zudem wurde die Dachmembran erneut eingesprüht und abgedichtet.“ Dr. Schrodel betonte, dass man das Auftreten von Insekten genau kontrolliere, bevor die Station wieder freigegeben wird.
Keine Patienten betroffen
Der Direktor versicherte, dass keiner der Patienten Komplikationen durch das Auftreten der Flöhe erlitten habe. Wie er erläuterte, handelte es sich um Frühgeborene, die auf der Station betreut wurden, um unter medizinischer Anleitung das notwendige Gewicht für eine Entlassung in den kommenden Wochen zu erreichen.
Er stellte klar, dass die Kleinen weder auf Sauerstoff angewiesen waren noch Antibiotika erhielten, da sie sich speziell im Trakt für Entwicklung und Gewichtszunahme befanden. Dieser Umstand erleichterte die Verlegung der Säuglinge erheblich.
Wochenblatt / La Tribuna / Beitragsbild Archiv















