Villarrica: Im regionalen Zentrum für Suchtbehandlung in der Hauptstadt von Guairá wurde ein neues Projekt zur Anlage eines Nutzgartens ins Leben gerufen. Die Initiative richtet sich an Menschen, die sich in Behandlung befinden, und soll ihnen während ihres Genesungsprozesses eine strukturierte, lehrreiche und sinnstiftende Beschäftigung im Freien bieten.
Ein leitender Psychologe der Einrichtung betonte die vielfältigen therapeutischen Potenziale der Maßnahme: Der tägliche Umgang mit Pflanzen, die Arbeit im Beet und das Erleben von Naturräumen sollen das Gemeinschaftsgefühl stärken und soziale Kompetenzen fördern. Durch das Erlernen praktischer Fähigkeiten im Gartenbau entwickeln die Patienten nicht nur neues Fachwissen, sondern bauen auch gesündere Alltagsroutinen auf und stärken ihre Teamfähigkeit.
Das Projekt ist darauf ausgelegt, weit mehr als nur ein Zeitvertreib zu sein. Es soll einen geschützten Raum für Lernen und persönliche Entfaltung schaffen, in dem die Teilnehmenden Verantwortung für das Säen, Pflegen und Ernten verschiedener Gemüsesorten übernehmen. Die Erfahrung, durch eigene Hände Arbeit etwas wachsen zu sehen und essbare Erfolge zu erzielen, leistet laut den Betreuern einen entscheidenden Beitrag zur Festigung des Selbstwertgefühls und zur Reintegration der Betroffenen.
Wochenblatt / Vision Comunicaciones















