Bevorstehendem Preisanstieg bei Kraftstoffen: Ungefähr 800 Guaranies pro Liter

Asunción: Die Tankstellen betonen, dass der Privatsektor die Kosten nach zwei Monaten kontinuierlicher Anstiege der internationalen Preise nicht länger auffangen kann, und argumentieren, dass der Markt eine dringende Preisanpassung erfordert, um die Rentabilität aufrechtzuerhalten.

Der Kraftstoffvertriebssektor befindet sich nach Angaben von Ingenieur Miguel Velázquez, Vertreter des Verbands der Tankstellenbesitzer und -betreiber von Paraguay (APESA), aufgrund des ständigen Anstiegs des internationalen Rohölpreises in einer unhaltbaren Situation, weshalb eine Anpassung der lokalen Kraftstoffpreise unvermeidlich ist.

Velázquez erklärte, dass sich der Druck auf die Tarife bereits seit den ersten Julitagen angesammelt hat. Obwohl der internationale Markt Schwankungen verzeichnete, kehrten die Werte nie wieder auf ihr Ausgangsniveau zurück.

„Am 7. Juli befanden wir uns im 2. Stockwerk, der Preis stieg bis zum 10. Stockwerk, er schwankte wie ein Zickzack, sank aber nie wieder auf das 2. Stockwerk ab. Er fiel auf das 8. oder 7. Stockwerk, stieg wieder auf das 9. und jetzt befinden wir uns im 12. Stockwerk. Dieser Anstieg, der sich in den letzten 48 Stunden ereignet hat, war bereits das Extrem“, äußerte er gegenüber dem Radiosender 780 AM.

Der Verbandsvertreter hob die Verzerrung hervor, die sich direkt auf die Vertriebskette auswirkt, und nutzte Dieseltyp 3 als Referenz. Während der Verkaufspreis an den Zapfsäulen zwischen 8.290 und 8.490 Guaranies pro Liter schwankt, beläuft sich die Wiederbeschaffung des Produkts im Großhandel heute auf 9.200 Guaranies pro Liter – ohne Berücksichtigung der Gewinnspannen von Importeur, Vertriebspartner und Betreiber.

Angesichts dieser Kluft schätzte Velázquez, dass der Endpreis um mindestens 800 Guaranies pro Liter angepasst werden müsste, um sich an die Realität des Marktes anzupassen und dem Sektor Luft zum Atmen zu geben.

Auf die Frage, warum diese Mehrkosten nicht früher an den Verbraucher weitergegeben wurden, argumentierte der APESA-Vertreter, dass die Privatunternehmen durch die Haltung ihres Hauptkonkurrenten auf dem lokalen Markt zurückgehalten wurden.

„Denn wenn man die Preise erhöht, ohne dass der Hauptkonkurrent sie erhöht, verliert man Marktanteile. Aber jetzt, egal was passiert, muss man mit geschlossenen Augen die Preise erhöhen, es gibt keine andere Wahl“, fügte er hinzu.

Wochenblatt / Radio 780 AM

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