Argentinier verstärken Grenzsperre

Puerto Falcón: Beim Kampf gegen den Schmuggel auf Gegenwehr in Paraguay zu treffen bedurfte keiner großen Phantasie. Die Maßnahmen die jedoch die geschädigten Argentinier einführten sind in dieser Form nicht vorstellbar gewesen. Die argentinischen Geschäftsleute haben als Antwort auf das Einfuhrverbot von Öl, Fleisch, Zucker usw. nur eine Antwort – Straßensperre. Solange argentinische Produkte nicht nach Paraguay eingeführt werden dürfen, dürfen auch paraguayische nicht nach Argentinien, lautet die Devise. Allerdings werden hier Äpfel mit Birnen verglichen, denn Schmuggelgut (unversteuert) ist nicht gleich verzolltes Exportgut.

Den Grenzgeschäftemachern ist ganz egal wo die Lastkraftwagen hin müssen, sei es Chile oder Uruguay, für sie macht das keinen Unterschied. Eine ewig lange Schlange bildete sich demnach auf beiden Seiten der Grenze.

Auch wenn ein eventuelles Treffen der paraguayischen wie argentinischen Behörden zur Lösung einberufen wird, verkamen argentinische Ware die für den paraguayischen Markt bestimmt war in großen Mengen, darunter Kartoffeln, Fleisch und Zwiebeln. Mit der argentinischen Repressalie, so erklären die Geschäftsleute verrotten allerdings auch paraguayische Orangen an der Grenze.

De paraguayische Zoll erlaubt unter keinen Umständen die Einfuhr von Zucker, Eiern, Fleisch, Wurstwaren und Speiseöl, dabei spielt es keine Rolle ob Pasero oder kleiner Importeur.

Bei kürzlich durchgeführten Kontrollen in Supermärkten der Hauptstadt wurden drei davon mit hohen Strafen belegt weil sie neben Schmuggelwaren eine unzureichende Preisauszeichnung hatten. Während der Salemma Carmelitas 54,6 Millionen Guaranies Strafe ans Handelsministerium zahlen muss werden der Supermarkt Real Villa Morra und La Bomba mit jeweils 43,5 Millionen Guaranies fällig.

(Wochenblatt / Última Hora / Hoy)

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8 Kommentare zu “Argentinier verstärken Grenzsperre

  1. was die sch….. „Kurepas“ sich wieder trauen fuer einen quilombo zu veranstalten ohne das Nachbarland und seine Gesetze zu respektieren! ist wieder mal typisch fuer das Pack!! – deswegen mag sie auch keiner in ganz Suedamerika, selbst in Mexico hasst man sie noch….!! Am besten den von ihnen gekauften Strom sperren dann sitzen die bis Buenos Aires im Dunkeln, mal sehen ob sie da nicht ganz schnell „brav“ werden….

    1. ah und noch ein Witz zu dem Thema, den hat mir vor ca. 10 Jahren ein Brasilianer erzaehlt: „was ist der Unterschied zwischen den Argentiniern und Osama Bin Laden? Der Bin Laden hat wenigstens Sympatisanten……. . ha ha ha

      1. Der war echt gut. Das Dumme ist nur, dass Paraguay auf Argentinien angewiesen ist. Ich sage nur Containerverkehr. Man kann nicht alle Exportgüter auf LKWs laden und nach Brasilien oder sonstwohin fahren oder per Flugzeug verschicken. Und das nutzen die natürlich schamlos aus. Man sollte hier zu einem Boykott argentinischer Produkte aufrufen! Sollen die doch in ihrem eigenen Saft schmoren.

        1. Containerverkehr wir eh schon viel ueber Montevideo/Uruguay abgewickelt…….. – da koennen die Kurepas eh nicht mehr gross das Maul aufreissen und erpressen wollen!!

  2. Ja, sowas kann passieren, wenn für Mitarbeiter des Ministeriums Volkswirtschaftslehre, Marktwirtschaft und Angebot/Nachfrage neue Derivate von Empanadas – „etwas zum Essen“ – sind.

  3. Was gilt denn dann für Ciudad del Este und Foz de Igazu? Es Kommt doch immer auf die Sicht der Dinge an, oder? Oder österreichisch – man richt sich`s wie man es grad braucht!
    Und wenn es hier mit der „Regelei“ so weiter geht, dann haben wir in absehbarer Zeit die selbe unlebenswerte Situation wie in Europa! Jede Änderung bringt einen Rattenschwanz von Änderungen mit sich – und wo das hinführt sieht man ja! Alles verboten, alles reglementiert, jeder Pups besteuert und das Atmen wird auch zensiert – für Normalsterbliche natürlich, Politiker, Funktionäre und alle anderen … ach so wichtigen Persönlichkeiten sind davon selbstvernatürlich ausgenommen! Dann muss ich wohl doch auf die „Insel“ … so long Angie