Tödlicher Stromzähler

Areguá: Ein Zähler der ANDE soll verantwortlich für den Tod eines Mannes sein. Er setzte einen Stacheldrahtzaun unter Strom, der an einem Pfosten befestigt war.

Gestern, gegen 17:00 Uhr, ereignet sich das Unglück an der Straße Crispin llanes, im Stadtviertel Costa Fleytas von Areguá. Laut den Aussagen der Schwester des Opfers sei ihr Bruder zu Besuch bei seiner Mutter gewesen. Auf dem Rückweg kletterte der Verunglückte über einen Drahtzaun. Dabei kam es zum tödlichen Stromschlag, den offenbar der Zähler des staatlichen Versorgers ANDE verursachte. Er befindet sich etwa 30 Meter von der Stelle entfernt.

Mitarbeiter der ANDE sowie die Staatsanwaltschaft untersuchen den Vorfall.

Quellen: Ultima Hora, ABC Color

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5 Kommentare zu “Tödlicher Stromzähler

  1. Wer kennt nicht die tödliche Gefahr, die von elektrischem Strom ausgeht? Doch wenn man sich in seiner Nachbarschaft umsieht könnten man den Eindruck bekommen alles ganz harmlos und überall finden sich „Elektrospezialisten“. Wer aber so nachlässig mit Elektromontagen umgeht und dabei um die Gefahren weiß, der ist ein UNBELEHRBARER IGNORANT und wird damit zur Gefahr für seine Mitbürger und Umwelt. Unsere „Paraguay-Versteher“ werden ganz bestimmt nur solche bewährten Elektrospezialisten anstellen, denn sie lieben ja geradezu genau diese „lockere Mentalität“ die es nicht zu kritisieren gilt!

    1. Manni, absolute Zustimmung. Die Arbeitssicherheit bei Elektroarbeiten ist verheerend, wie oft haben wir hier schon gelesen, dass freiliegende Kabel mehrfach zu toedlichen Unfaellen gefuehrt haben – alles wegen der unprofessionellen, „lockeren“ Mentalitaet.

    2. Joerg H. Hrabie

      ich stelle gar niemanden an sondern mache es selbst. Als „Paraguay-Versteher“ weiss ich was ich hier anderen ueberlassen kann und was ich selbst machen muss oder zumindest selbst ueberwachen muss. Wer in ein 3. Welt-Land zieht muss sich halt vorher ueberlegen was er kann und was nicht. Nur mit philosophischen Betrachtungen und der Bibel kommt man hier bei den alltaeglichen Problemen nicht weit. So und nun bist Du wieder dran….

  2. Es ist gar nicht zu verstehen, wie bei einer so beispielhaften Installation, wie auf dem Bild zu sehen, etwas passieren kann.