Paraguay: Cartes wird nicht wieder kandidieren

Asunción: Der Staatspräsident Horacio Cartes verkündete in einer Erklärung “auf keinem Fall“ für die nächste Legislaturperiode 2018 – 2023 als Staatsoberhaupt in Paraguay zu kandidieren. Ein Paukenschlag und er dürfte viele Gemüter beruhigen.

In einem Brief an den Erzbischof Edmundo Valenzuela gab Cartes seine Absichten bekannt. Die Entscheidung wurde auch über offizielle Konten des Präsidenten, wie Twitter und Facebook, veröffentlicht. Egal also wie die Entscheidung über eine Verfassungsänderung im Senat ausgehen sollte, wird Cartes nicht mehr antrteten. Die Absichtserklärung könnte zu einer Beruhigung der innenpolitischen Krise beitragen.

Quelle: ABC Color

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12 Kommentare zu “Paraguay: Cartes wird nicht wieder kandidieren

  1. Cartes sagt und verspricht viel, wenn der Tag lang ist. Gehalten hat er fast nichts. Aber anders, warum sollte er noch mal kandidieren, Ihm gehört doch fast ganz Paraguay. Alle zukünftigen Presidenten müssen an Ihm vorbei. Es ist doch besser die Fäden im Hintergrund zu führen, als dauernd vor der Öffentlichkeit.

  2. Nächste Frage: Wehm Finanziert Cartes die Kandidatur 2018, seinem besten Kollege?
    So hätte er im Hintergrund wieder alles in der Hand.

    1. mit Sicherheit nicht, einer aus dem Familien Clan wird es sein, DENN CARTES HAT KEINE FREUNDE, ER HAT NUR GEGNER ODER PARTNER.

  3. Hat HC wirklich nur gesagt, er würde für die nächste Legislaturperiode nicht antreten? Dann kommt er ja vielleicht 2023 wieder, falls eine entsprechende Verfassungsänderung durchgeht.

  4. Ein Verräter ist und bleibt ein Verräter denn er ist nun einmal ein Verräter.
    Gekauft wurde der Verräter und die nächste politische Posse steht bevor.
    Danke Herr L…!

    1. In der Tat behaupten politisch interessierte Kreise von Paraguayern, Cartes hätte Anweisungen aus „dem Norden“ erhalten. Wer sind die nun im Norden? Verfechter der Monroe-Doktrin oder doch rote Socken und Putin-Versteher? Interessant, dass Cartes „seine“ Entscheidung in einem Brief an einen Erzbischof bekannt gab. Soll das nun heißen, dass Cartes „Gott den Allmächtigen“ als oberste Instanz und den Erzbischof als einen seiner Vertreter auf Erden anerkennt? Wenn dem so sein sollte, werden sich Laienprediger und gute Christen grenzenlos freuen. Es wäre zu auffällig gewesen, wenn er seine Ankündigung an seine Oberaufseher „im Norden“ gerichtet hätte.

  5. Cartes ist Unternehmer und er regiert das Land wie eine Firma. Das ist nicht die schlechteste Methode… Auch ich bin nicht mit allem einverstanden was die jetzige Regierung tut oder lässt aber es ist immer noch besser als ein extrem linker wie Lugo der da gesagt hat „Paraguay a los Paraguayos…“ , was letztendlich nichts anderes heisst als „Ausläneder raus…“. Wenn Cartes also nicht noch einmal kandidiert, (nicht schlimm), dann wollen wir hoffen das die einen Typ aufstellen der im grossen und ganzen die momentane Richtung beibehält und das Land nicht wieder einen linksdrift bekommt… Wo das hinführt haben die Argentinier ja vorgemacht.
    Man sollte nicht immer nur kritisieren sondern auch die positiven Entwicklungen betrachten. Das Staatsoberhaupt das es JEDEM recht macht wurde noch nicht geboren!

    1. …… wollen wir hoffen das die einen Typ aufstellen der im grossen und ganzen die momentane Richtung beibehält und das Land nicht wieder einen linksdrift bekommt… .. vielleicht der jetzige Finanzminister, Santiago Peña

  6. Die Order bekam er vermutlich vom Papa Franzl…. seine neoliberale Agenda passt schliesslich nicht mehr zur Agenda 2030…