Unzufriedene Diebe erschießen Eisenwarenhändler

Asunción: Wegen zu wenig Geld in der Kasse ermordeten sie den um sein Leben bettelnden Mann von 37 Jahren. Die Diebe und jetzt Mörder flohen mit rund 600.000 Guaranies.

Die Ferreteria Acuario an der Avenida Artigas Ecke Coronel Montiel im Stadtteil Trinidad wurde heute Morgen um 07:15 Uhr zum Ort eines schrecklichen Verbrechens als zwei junge Männer mit einem Revolver “Überfall“ schrien. Sie zwangen den Eigentümer sich niederzuknien während seine Frau und zwei Angestellte sich hinlegen sollten. Nachdem die Suche nach der Beute nicht so verlief, wie erwartet, schoss der Jüngere der Beiden dem Eigentümer Héctor Gómez zwei Mal in den Kopf. Das Opfer und seine Frau bettelten darum ihnen nichts zu tun.

Während die Jungen mit der Beute auf einem Moped flohen brachte man Héctor Gómez in ein Privatkrankenhaus, wo er wenige Minuten später verstarb. Die Eigentümer des Eisenwarenhandels zeigten keinerlei Resistenz, sie hatte nur früh um 07:15 Uhr noch kein Geld in der Kasse. Sicherlich stammen die Jungen aus der armen Nachbarschaft auf der Suche nach Geld, um Drogen kaufen zu können. Die Polizei begann gegen 08:00 Uhr mit einer Ringfahndung. Bisher wurde noch niemand verhaftet.

Wochenblatt / Última Hora / Abc Color

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7 Kommentare zu “Unzufriedene Diebe erschießen Eisenwarenhändler

  1. paraguayprofiscom

    Der beschriebene Tathergang erinnert mich stark an einen Auftragsmord, welcher als Überfall getarnt wurde.

  2. Ein Menschenleben scheint für dieses Gesindel überhaupt keinen Wert zu haben. Hier ist wirklich total „der Wurm drin“, denn man hat den Eindruck, die Kriminalität und Brutalität steigt immer mehr an. Sage ja keiner, In Deutschland gäbe es so etwas auch.

  3. Was für ein Raubüberfall.Das war eine saubere Hinrichtung, es stinkt förmlich nach Auftragsmord!

  4. Auch ich habe die Banken in Europa, die ich ausgeraubt habe, immer möglichst früh morgens aufgesucht. Um 7.15 Uhr hat es einfach noch am meisten Kugelschreiber. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, wenn ich erst um 17.15 Uhr die Banken überfiel schon ein paar Kugelschreiber abhanden gekommen waren. Also mit der Zeit, da ich ein ganz schlauer bin, bin ich halt dann immer schon um 4 Uhr aufgestanden. Und siehe da, es hatte sich wirklich gelohnt. Nur leider, hatten sie nur Wechselgeld in der Kasse. Aber dafür wurde ich mit Säckeweise Kugelschreibern mehr als belohnt.