Verbrannte Beine statt toter Sandflöhe

Ypané: Überlieferte Behandlungsmethoden haben meist mehr Bestand als die Schulmedizin. Ein gutes aber tragisches Beispiel dafür ist der folgende Fall, bei dem ein 8-Jähriger leiden muss.

Der Vater eines 8-jährigen Jungen aus Ypané wusste sich gegen Sandflöhe nicht besser zu helfen, als diese mit Feuer zu bekämpfen. Er goss Kerosin über die Beine des Jungen und zündete sie an.

Die Verbrennungen dritten Grades waren dem Vater vor Behandlungsbeginn sicherlich nicht bewusst. Gerettet von Familienangehörigen wurde er ins Kinderkrankenhaus Acosta Ñu gebracht. Die Ärzte vor Ort überwiesen ihn direkt in das Krankenhaus für Verbrennungen, wo er nun in schlechtem Zustand auf der Kinderabteilung liegt.

Die Staatsanwaltschaft analysiert derzeit die Situation des Vaters. Die Mutter, anscheinend leidend unter mentalen Problemen, wurde erlaubt das Kind zu versorgen. Diese verließ allerdings das Krankenhaus.

Wochenblatt / Última Hora

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11 Kommentare zu “Verbrannte Beine statt toter Sandflöhe

  1. Euch ist noch nie ein Fehler passiert ? Ich bin schon froh, das er dem Jungen kein Kerosin über den Kopf geschüttet hat – wir sind hier in Paraguay !

  2. Mich wundert, dass der Kerl nicht sein Haus schon abgefackelt hat. Da krabbeln doch bestimmt auch Viecher, wie Ameisen, mal rum.

  3. Das man die Sandflohnester an den Füßen mit Kerosin abtupft um die Sandflöhe zu töten habe ich auch schon oft gehört. Aber noch nie das man das dann anzünden muss!!!!!

  4. Wie kann man nur so bekloppt sein.Bei den Mann ist Hopfen und Malz verloren!
    Zum denken braucht man Hirn, das mit Sicherheit bei der letzen Trockenheit verlust gegangen ist!