Mennoniten hofften vergebens

Rio Verde: Angehörige von den entführten Mennoniten Franz Hiebert und Bernhard Blatz verbrachten Heiligabend und Weihnachten ohne Schlaf. Bis jetzt ist noch keine Freilassung durch die EPP erfolgt.

Seit dem Ende der Lebensmittelverteilung letze Woche in Asunción ist nichts bekannt, ob die Mitglieder der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP die Entführten freigelassen hätten. Die Erwartungen der Mennoniten wuchsen im Hinblick auf das Weihnachtsfest. Angehörige von Blatz und Hiebert berichteten, sie würden auf den entscheidenden Anruf warten und hätten in den Kolonien Streifenfahrten unternommen, in der Hoffnung die Entführten zu entdecken.

Jedoch gab es bis gestern Abend nichts Neues in dem Fall. Die Lieferung von Lebensmitteln in Amambay, Concepción und Asunción war der letzte Teil der Forderungen durch die EPP um Blatz und Hiebert freizulassen. Das Weihnachtsgeschenk blieb aber aus, nur die Hoffnung besteht noch weiter, dass die Entführer ihr Versprechen doch noch irgendwann einhalten.

Für Edelio Morinigo und Abrahan Fehr verlangte die EPP nie Lösegeld. Felix Urbieta, ein weitere Entführter der Terrorgruppe, wurde ebenfalls die Freilassung von der Familie verlangt, jedoch auch ohne konkrete Ergebnisse zu erzielen.

Wochenblatt / ABC Color

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6 Kommentare zu “Mennoniten hofften vergebens

  1. Da stinkt doch alles bis zum Himmel, wie bedeppert muss man den sein, man fahrt Streife um die EPP zu entdecken. Glauben die wirklich noch an den Storch, dass die so aus dem versteck kommen.
    Ich glaube dass da auch Mennos bei der Entführung involviert sind?

    1. Vielleicht mal richtig lesen?
      Man fährt Streife um die, evtl. in der Pampa freigelassenen, Geiseln zu entdecken.

    2. Da bist fast Richtig,unter Garantie im Umfeld sind Imformanten/Wasserträger der EPP zu finden sein..Das müssen nicht Mennos sein,Angestellte,Hauspersonal usw.!

  2. Hoffen und beten, die beiden probaten Mittel gegen Mörder, Entführer und Terroristen.
    In Europa würde man noch Gottesdienste und Mahnwachen abhalten. Und Merkel würde bewegende Worte finden.
    Tut mir leid, ich bin mal wieder ohne Mitgefühl und ohne soziale Kompetenz.

  3. Mein reden ist wie so oft vergebens! Wenn man diesen Terroristen auf ihre Erpressungen noch mit Gebete reagiert und meint diesen Linken Gruppen interessiert das ist man schon sehr naiv.Klar hat jede Familie die darunter zu leiden hat (EPP) die Hoffnung auf ein gutes Ende aber danach ist nicht Schluss es geht weiter weil so einfach.Wie schon so oft gesagt die Mennoniten müssen den Druck auf die Regierung massiv erhöhen,wenn sie mit nur einen Streik aller Wirtschaftszweige die von Mennoniten geleitet werden drohen und es 3 Wochen umsetzen ist PY erheblich in seiner Wirtschaft getroffen und es macht Anderen Investoren Kopf Kino.Aber wie so oft habe ich feststellen müssen das bei der Glaubensgemeinschaft auch die Gier des Geldes regiert. Also was soll dann bleiben? Ein weiter so mit der EPP? Weitere Erpressungen,Entführungen,Morde,Brandstiftung? Eins ist auf jedenfall klar beten nutzt nichts beruhigt höchstens die Seele der einfachen Menschen.