Ein 92-Jähriger erhält sein größtes Weihnachtsgeschenk

Fuerte Olimpo: Er war von seinen Verwandten einfach verlassen worden. Nun aber bekam ein 92-Jähriger das, was er am meisten suchte: Ein Zuhause mit Liebe und Pflege, sein schönstes Weihnachtsgeschenk.

Der Großvater Cirilo Alvarenga Carrera war auf der Suche nach seinen Angehörigen, wir hatten hier darüber berichtet. Nach dem Aufruf in verschiedenen Medien meldeten sich Vertreter der Stiftung “Amigos de Kkottongnae“, die sich dem 92-Jährigen annehmen werden.

Carrera ist im Krankenhaus von Fuerte Olimpo. Der Leiter von der Einrichtung, Dr. René Gallagher, berichtete, dass Verantwortliche der Stiftung mit ihm gesprochen hätten und Details der Entlassung von dem alten Mann erörtert worden seien.

Heute wird ein Krankenwagen aus der Gemeinde Fuerte Olimpo im Chaco Carrera in das neue Zuhause der Stiftung bringen, das in Caacupé liegt.

Der 92-Jährige hatte mehr als 30 Jahre Menschen in der abgelegenen Chaco Region betreut, insbesondere dort, wo es schwierig war, die Hilfe eines Arztes zu bekommen.

Carrera arbeitete im Gesundheitsposten von Toro Pampa. Nachdem er aber kein Ausbildungszertifikat vorweisen konnte wurde er nicht in den Personalbestand vom Gesundheitsministerium aufgenommen. Das hinderte Carrera daran in Rente zu gehen.

Zuerst halfen dem alten Mann mehrere Familien, die ihn unterstützten. Wegen gesundheitlicher Probleme war er seit mehr als 30 Tagen im Regionalkrankenhaus von Fuerte Olimpo untergebracht.

Der Weihnachtsgeist vollbrachte wohl ein Wunder. In einigen Tagen dürfte sich Carrera in dem neuen Zuhause eingelebt haben. Für ihn ist es das schönste Weihnachtsgeschenk aller Zeiten.

Wochenblatt / ABC Color

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2 Kommentare zu “Ein 92-Jähriger erhält sein größtes Weihnachtsgeschenk

  1. Das ist ein tolles Bild. Der Alte scheint es zu geniessen neben dem Plastik-Tannenbaum zu sitzen, endlich hat man mal an ihn gedacht.

    Und das der Staat, bei dem er 30 Jahre lang freiwillig arbeitet, nicht mal in der Lage war, ihm eine Ausbildung zu finanzieren ist eine Schande. Gleichzeitig sitzen im Gesundheitsministerium Leute, die nicht einen Finger kruemmen, und trotzdem Gehalt beziehen.

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