Der Preis-Schock im neuen Jahr: Vieles wird teurer

Asunción: Seit der Preissteigerung von Diesel Typ 3, der seit gestern 4.630 Guaranies kostet, haben mehrere Sektoren angekündigt, ihre Preise bei den Produkten und Dienstleistungen zu erhöhen.

Die Nationale Verkehrsdirektion (Dinatran) berichtete, dass für Fahrten mit Linienbussen in Asunción die Preise für gewöhnliche Busse ab kommenden Montag auf 2.200 Guaranies und für Busse mit Klimaanlagen auf 3.600 Gs. angehoben werde. Heute käme es zu einer Analyse bei den Fahrpreisen für Busse im Sektor der Kurz- Mittel- und Langstrecke. Das letzte Mal, als der Preis für Fahrten ins Landesinnere gesenkt wurde, war im Februar 2017.

Die Innung der Bäcker gab bekannt, dass ein Kilo Brot wohl um 300 bis 500 Gs. teurer wird. Ramón Villalba, Vizepräsident des Zentrums für Bäcker und Konditoren in Paraguay, erklärte, dass nach dem Anstieg des Dieselpreises die Mühlen den Preis pro Sack Mehl zwischen 10.000 und 15.000 Gs. teurer verkaufen würden.

Die Erhöhung von dem gewöhnlichen Dieselkraftsoff von 4.190 Guaranies auf 4.630 Gs. entspricht einer Steigerung um 10,5%.

Der Präsident von dem Verband der Produktion, Héctor Cristaldo, beklagte den Anstieg des Dieselpreises. „33% von dem Produkt werden für Transporte verwendet. Die Auswirkungen sind klar, sodass die Fracht teurer wird und im Zuge dessen viele Produkte für die Endverbraucher ebenfalls“, sagte er.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Der Preis-Schock im neuen Jahr: Vieles wird teurer

  1. Wenn der ohnehin schon sehr billige Busfahrpreis angehoben wird – verstaendlich.
    Bei Lebensmittel kann ich es aber nicht verstehen, dass bei einer geringen Erhoehung alles nachzieht. Fuer mich hat das ein „Geschmaeckle“.

  2. Christian2005

    Wenn Cartes Verschuldungen macht um seine Gier an nachfolgende Generationen weiter zu leiten, bedeutes dies horrende Inflation, aber das kratzt leider Niemand?

  3. Und wie soll das der Durchschnitt mit einem Einkommen von 300 Euro monatlich bezahlen können? Wenn das so einfach wäre dann halt einfach keinen Diesel zu fahren, aber die Facebock-Angestellten essen auch Brot.

  4. Miuchmaeuchterli

    Wo ist das Problem? Waehrend der Oelkrise 1974 wurde in der Schweiz auf Grund der hoeheren Oel und Benzin Preise der Zuckerpreis, auch kurzfristig um bis zu 400% teurer!
    Damals wurde der Zucker aus Erdoel gewonnen……………………………………… oder?