Was geschah wirklich mit Martha Garcete?

Ñemby: Martha Garcete, Ex Staatsanwältin und Beifahrerin im Minibus am Sonntag, wird offiziell vermisst. Sie hätte heute eine dreieinhalbjährige Haftstrafe antreten müssen. Lebt sie noch?

Bei dem Unfall vom vergangenen Sonntagnachmittag bei dem Sara Alarcón Morel mit ihrem Kleinbus vom Wasser mitgerissen wurde und ihr Leben ließ, soll Martha Garcete auf dem Beifahrersitz gesessen sein. Beide sind Freundinnen aus der Kindheit. Feuerwehr und Polizei suchten gestern 8 km der Bäche Ñemby und Guasu ab, bis er in den Río Paraguay mündet. Von ihr war keine Spur. Entweder sie wurde bis in den Río Paraguay gespült oder sie brachte sich zuvor in Sicherheit. Eine sichere Antwort wird es bis zum Auffinden des Leichnams nicht geben.

Martha Garcete war Staatsanwältin in San Estanislao und wurde wegen der Annahme von 40 Millionen Guaranies Bestechungsgeld im Jahr 2013 zu einer Haftstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Das Urteil wurde Ende letzten Jahres bestätigt und ist nunmehr rechtskräftig. Nach der heute endenden Sommerpause im Justizbereich, sollte sie über ihren Haftantritt offiziell informiert werden.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich Garcete’s Leichnam im Río Paraguay befindet und binnen der nächsten Tage, je nach Fließgeschwindigkeit, gefunden werden könne.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Was geschah wirklich mit Martha Garcete?

  1. Sauerstoffträgerpigment

    Mir als Ex Staatsanwalt würde das Essen im Gefängnis nicht der gewohnten Quantität und Qualität entsprechen, sodass ich schon mal zum nächsten McDagobert geschwemmt worden wäre und dort die 40 Millionen Bestechungsgelder gegen McFrittenburger eingelöst und mich freiwillig stellen würde, sobald die Angestellten vom McDagobert meine Bestellung abarbeiten konnten.

  2. 40 Millionen Gs sind fuer Leute wie Diaz Veron, Gonzalez Daher und die Minister im Justizpalast Fliegenschiss. Fuer diese Kleinstbetraege nehmen die nicht mal das Telefon ab. Im Gegensatz zur Ex-Staatsanwaeltin werden diese Banditen allerdings nicht bestraft – ein Gonzalez Daher wird sogar noch als Senatorenkandidat aufgestellt.

    Und Frau Martha Garcete hat das Geld wohl einfach verfuttert, wenn man sie sich so ansieht

  3. Die wurde nicht so einfach “ rausgespült “ , denn die passt nicht durch ein Autofenster, die hat die Chance zur Flucht genutzt. Ihre „Freundin“ war Ihr egal, sie hätte eh nichts tun können für Sie

  4. Sie als Wochenblattherausgeber solten mehr achtung auf wahrheit geben, auch bei den Komentaren !

    1. Sauerstoffträgerpigment

      Bezüglich Kommentaren gebe ich dir recht. Doch würde mich interessieren was denn inhaltlich am Artikel nicht wahr sein soll?