Fall Natalia: Mörder stellt sich

José Falcon: Heute Morgen gegen 04:30 Uhr stellte sich der gesuchte Frauenmörder Ulises Núñez der paraguayischen Polizei. Zuerst flüchtete er nach Buenos Aires, dann kehrte er zurück.

Núñez beichtete bei einer Kollegin im Radio, dass er aus Eifersucht Natalia Lorena Silveira Alfonso am 11. April umbrachte. Er dachte der einzige Freund von ihr zu sein, bis er merkte, dass sie eine Professionelle war und täglich mehrere Männer traf.

Er erschoss sie und steckte danach ihr Auto mit dem Leichnam in Brand unter anderem um seine Spuren zu vernichten. Die Gerichtsmediziner fanden heraus, dass das Opfer an einer Rauchvergiftung starb und nicht an dem Schuss in den Kopf.

Am gestrigen Freitagmittag rief Núñez die Sprecherin der Nationalpolizei Elisa Ledesma an, die er von seiner Arbeit bei einem Radiosender kannte. Er bat darum, dass sie bei seiner Festnahme zugegen ist, um Misshandlungen durch Uniformierte zu verhindern. Ulises Núñez sagte nach seiner gewollten Festnahme, dass er die Tat bereut. Die Polizei fand zudem die Tatwaffe, eine argentinische Pistole mit einer Patrone im Lauf und fünd weiteren im Magazin.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Fall Natalia: Mörder stellt sich

  1. Hier sind so wie so einige Frage offen.
    Der Mörder beging die Tat nicht allein.Zweites Fahrzeug!
    Entweder lügt er um seine Schwester zu schützen oder es gibt einen zweiten Mittäter.
    Das Opfer an einer Rauchvergiftung starb und nicht an dem Schuss in den Kopf verstarb.Das verwundert nicht so sehr,
    nicht jeder Kopfschuss ist Tödlich.Der Körper kann gelähmt ,nur betäubt sein, Dann sind natürlich Russpartikel in der Lunge,
    Kohlenmonoxid im Blut bei einen Brand.

    1. Ich weiss nicht, wieso du dir da einen Kopf machst. Der Kerl hat sich gestellt, wahrscheinlich hat er kalte Fuesse bekommen, als sein Foto durch die Netzwerke raste. Immerhin, dazu ist das gut. Da ist bei den Paraguayos Verlass, dass Bilder und Videos durch Whatsapp und Twitter und so weiter in Sekundenschnelle viral wird. Fuer andere simple Taetigkeiten dauert es Monate, bei WhatsApp dauert es Sekunden.
      Vor 20 Jahren wuerde der wohl ganz locker durch Argentinien laufen koennen und nach 5 Monaten waere wohl Gras ueber die Sache gewachsen.

      1. @Philipp
        Das sehe ich ganz gelassen.Das musst Du ganz trocken sehen.
        Der Typ hat sich gestellt ja , aber warum der hatte keine kalten Füße. Es gibt schon Möglichkeiten ab zu tauchen ohne viel Geld!
        Er deckt hier nur den zweiten Fahrer oder Fahrerin mit einen Geständnis, So das die Polizei nicht weiter ermittelt.Taktik! Hier hat die Familie vermutlich die Weichen gestellt.Von weiten gesehen deckt er vermutlich seine Schwester!
        Bei „Ehrenmorden“ in Europa schickt man oft minderjährige die dann nach Jugendstrafrecht billig fort kommen. Sie nehmen die Tat auf sich um andere aus der Schusslinie der Justiz zu nehmen.