“Das Ansehen des Landes hat gelitten“

Asunción: Zwei Senatoren des Landes, Fernando Lugo und Arnoldo Wiens, gaben heute ihre Sichtweise zu dem Geldwäscheskandal durch Darío Messer und die Verbindung zu Horacio Cartes zu Besten.

Nach Einschätzung des Ex-Präsidenten Fernando Lugo, “ist es keineswegs einfach für das Staatsoberhaupt sich von den Verbindungen zu Darío Messer freizusprechen. Paraguay wird jetzt, mehr als je zuvor, als Land der Geldwäsche angesehen“. “Sein Amt ist befleckt sowie das seiner Berater. Es sind nicht nur Freunde. Es gab Sachen, die sie zusammen tätigten was es schwer macht Distanz dazu zubekommen“, merkte Senator und Kongresspräsident Lugo (Frente Guasu) an. Er sieht es jedoch als fast unmöglich an, dass Cartes deswegen anzuklagen, obwohl Beweise in ausreichender Menge vorhanden sind.

Senator Arnoldo Wiens (ANR) sagte zum Fall Messer, “dass es logisch sei, dass das Image des Landes darunter leidet“. Wiens glaubt zudem, “dass alle Paraguayer sich damit unwohl fühlen. Es kommt mir komisch vor, das die juristischen Prozesse alle die Personen ausgrenzen, die an mächtigen Positionen sitzen, während andere an weniger prädestinierten Posten ihren Kopf hinhalten müssen“.

Wochenblatt / Abc Color

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

8 Kommentare zu ““Das Ansehen des Landes hat gelitten“

  1. Da spotet der eine den anderen das Lugo aber mit einigen Sachen auch drinn hangt das will auch keiner sehn aber es wissen viele es ist keiner besser die wollen alle den anderen schlecht machen sie sollten alle vor der eigenen tuere sauber machen

  2. „Es kommt mir komisch vor, das die juristischen Prozesse alle die Personen ausgrenzen, die an mächtigen Positionen sitzen, während andere an weniger prädestinierten Posten ihren Kopf hinhalten müssen“.“

    Gut erkannt, Herr Senator. Aber da Sie in der Colorado-Partei sind, sind Sie auch mitschuldig an den Gegebenheiten. Vor einigen Monaten gab es mal ein Artikel hier ueber einen jungen Mann, Colorado-Mitglied, der mit unkonventionellen Aussagen diese Strukturen bekaempfen wollte. Glaube, der war aus dem Chaco. Was ist mit dem eigentlich geworden?

    1. Joerg Hrabie

      Lieber Philipp, Lugo = Colorado ist ein schrecklicher Quatsch! Informier Dich bevor Du solchen Unfug von Dir gibst

      1. Das Zitat ist von Wiens, nicht von Lugo! Lies erstmal den Text, bevor du dir solche peinlichen Eigentore machst.

  3. Was das ansehen an geht ist es keine Neuigkeit,Paraguay genießt im Ausland den guten Ruf als Schmuddel-Staats.
    Was immer von dort kommt wird in der mehr zahl der Fälle genau unter der Lupe genommen.Die meisten merken es nicht mal! Leider sind die Opfer in der mehr zahl die kleinen Leute!

  4. Gerade Lugo,der falsche Fünfziger muss es sagen.Aber auch bei Vertreter des Herren nichts anderes zu erwarten.

  5. wen meint Senator Wiens? mit alle Paraguayer würden sich unwohl fühlen….die oberen 10000, oder auch die restlichen 6 Millionen? Welche wohl kaum etwas davon wissen dürften

  6. Herr Lugo ist als Vater von Kindern, deren Müttern im Zeugungsalter noch Minderjährig gewesen sein müssen, als er noch Staatsuntersekretär des Papikans Bischhopp war, dem Ansehen der Katholischen Kirche sehr Entgegengekommen. Auch mit seiner außergerichtlichen Zahlungen, die sicher nur dem Wohle dieser Kinder dienen, dennoch wird jeder der Kirche Außenstehende bei solchem Verhalten dem Richter und den Zellenkameraden vorgeführt. Als er später als Präsident des Landes vorzeitig die Kündigung durchs Parlament bekam hätte jeder mit ein wenig Einsicht und Selbsteinschätzung seiner Fähigkeiten sich wieder der Nachkommenschaft seiner Schäfchen gewidmet als weiterhin zu politisieren.