Senat billigt Gesetzesprojekt was Landrechteverkauf mit Gefängnis bestraft

Asunción: Gestern billigte mit großer Mehrheit der Senat den Gesetzesentwurf von Silvio Ovelar (ANR), der den Verkauf von Land, was einem Bauern vom Staat zugeteilt wurde, unter Strafe stellt um zu vermeiden, dass Einzelpersonen sich billig Rechte von Dritten kaufen und somit riesige Landflächen zusammenbringen.

Für das Gesetz spricht, dass wenn es schon länger existiert hätte, wäre es niemals zu einer jetzt existierenden Landverteilung gekommen. Der Kleinbauer hat nichts und Estancia Besitzer haben tausende Hektar. Viele der Landbesetzer, wurden in den vergangenen 30 Jahren schon einmal mit Zuteilungen vom Staat begünstigt welche sie allerdings erneut verkauften.

Gegen das Gesetz spricht, dass ein Bauer auch immer ein Bauer bleiben muss bzw. dass er dieses Besetzungsrecht was er über das zugeteilte Land hat, nicht auf andere Personen übertragen kann. Aus dem Grundstück ist dann folglich kein Kapital mehr schlagbar. Da es nicht nur Geldstrafen sind die Käufer, Verkäufer und Mittelsmänner, wie Notare erwarten, hofft der Autor der Vorlage, dass sich alle Parteien daran halten und die Landverteilung gerechter wird.

Unter den fünf Senatoren, die dagegen waren, befand sich Alfredo Jaeggli. Der liberale Senator ist vollkommen gegen den Entwurf und geht davon aus, dass das Projekt niemals durch beide Kammern kommt. Für den Fall dass es doch in Kraft tritt, geht er nicht davon aus, dass auch nur ein Bauern hinter Gittern geht wegen dem Verkauf seines Grundstücks. Das Gesetz ist nur dafür gut, dass einige staatliche Funktionäre Bauern erpressen können, einen getätigten Landverkauf nicht zu melden und somit illegal abzukassieren.

(Wochenblatt / Abc)

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1 Kommentar zu “Senat billigt Gesetzesprojekt was Landrechteverkauf mit Gefängnis bestraft

  1. Ich kenne Campesinos die haben schon vier mal Land bekommen, haben aber ihr letztes Grundstueck noch aber sitzen bei den Carperos in Ñacunday und fordern Land.