Die Reisen des Mr. Benitez: Ein Präsident des “Tourismus“

Asunción: In einer ordentlichen Sitzung im Kongress am gestrigen Tag machte der Senator Paraguayo Cubas wieder auf sich aufmerksam. Er bezeichnete Marito als Präsidenten des “Tourismus“.

Darüber hinaus beantragte Paraguayo Cubas beim Oberhaus, dass man dem Staatspräsidenten Marito Abdo Benitez nicht mehr die Erlaubnis erteilen dürfe, Paraguay zu verlassen.

In seiner Rede, die teilweise für Tumulte sorgte,  sagte der Abgeordnete: „Es kann doch nicht sein, dass der touristische Präsident der Republik die eigenen Gesetze des Landes nicht akzeptiert. Ich werde demnächst eine Erklärung vorlegen, in der der Präsident aufgefordert wird, nicht mehr zu reisen“.

Auf diese Erklärung antwortete der Präsident des Kongresses, Silvio Ovelar, dass der Staatspräsident nur um Erlaubnis bitten müsse, wenn er länger als 5 Tage nicht im Land sein werde.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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4 Kommentare zu “Die Reisen des Mr. Benitez: Ein Präsident des “Tourismus“

  1. Es gehört nun mal zu den Aufgaben eines Präsidenten zu reisen. Außerdem bringt er stets Regalos mit für das Volk wie noch mehr türkische Telenovelas fürs lokale Bildungsfernsehen, einen nationalen Satelliten aus Russland Model ’63 und eine Metro ’19 aus Deutschland. Herr Cubas hat ja immer nette Ideen wie vor die Bürotüren von korrupten Politikern zu kak**, aber hier bin ich schon nicht ganz seiner Meinung. Man könnte ja fast meinen es gäbe keine anderen Missstände anzuprangern im Lande.

  2. Nun ja… was soll man dazu sagen.
    Ein Präsident der gerade das Amt übernommen hat, unternimmt viele Reisen ins Ausland.
    Macht er hier Urlaubsreisen oder ist dieser Präsident nur sehr fleißig ??? Bei den Auslandsreisen die in der Regel 1 – 3 Tage dauern, kann man wohl kaum von Urlaub sprechen. Ich bin nach solchen zum Teil langen Flügen immer ziemlich fertig.

    Versucht Herr Cubas einfach nur mit Dreck zu schmeißen… in der Hoffnung das was hängen bleibt ?

    Es ist die Aufgabe der Opposition die Regierung zu kontrollieren. Darauf sollte sich Herr Cubas einfach mal konzentrieren.

  3. Cubas soll seine Aufgaben, gut und effizient erledigen, dann hat er keine Zeit mehr zuschauen, was der Marito immer macht.
    Der ist nur Neidisch, und war schon lange nicht mehr Popular!

  4. Es ist modern und weltoffen heute ständig auf Achse zu sein. Die Klimaretter sind am allermeisten mit ihrem Privatjet unterwegs. Würde ein Präsident heute so wie es eigentlich normal wäre in erster Linie sein Land repräsentieren und sich um nationale Angelegenheiten kümmern und nur so dann und wann ins Ausland fahren, weil dies schon auch sein Aufgabengebiet wäre, dann wäre er ewig gestrig und kleinkariert, ja vielleicht sogar ein N..i.
    Ein Politiker der gar zu national ist, also vielleicht Volk sagt anstelle von schon länger hier lebenden, der bekäme vom internationalen Konzern gleich die Kündigung, denn dort ist er ja angestellt und die UNO sagt, dass dieses Land nicht glücklich sein kann und reiht es daher nach hinten.