Bloomberg: Paraguayisches Wirtschaftswachstum hält an

Asunción: Trotz einer regional schwierigen Situation hält dies Paraguays Wirtschaft nicht davon ab weiterhin zu wachsen, während die Nachbarländer Brasilien und Argentinien gleiches nicht verbuchen können.

Das Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmen mit Sitz in New York sieht die paraguayische Wirtschaft sogar als am schnellsten wachsende in Südamerika an. Für 2019 wird mit wenigstens 3,5% Wachstum gerechnet.

In dem von Bloomberg veröffentlichten Artikel bezieht man sich unter anderem auf die Aussagen von Finanzminister, Benigno López, “der die Resistenz der lokalen Wirtschaft im Vergleich zu den Nachbarländern mit einer Einstufung mit Investitionsgrad belohnt werden sollte. Obwohl Paraguay in einer komplizierten Nachbarschaft liegt, sind wir das Land was am meisten Wachstum vorweisen kann. Es ist wichtig hervorzuheben, dass Paraguay im großen Stil von den Nachbarn abhängt und auch einen Großteil der landwirtschaftlichen Erzeugnisse in diese exportiert“.

Laut Bloomberg werden von Seiten der Regierung derzeit Schritte unternommen das Wachstum auf 4% und mehr anzuheben, um mehr in Infrastruktur und Bildung investieren zu können. Auch eine Steuerrevision ist Teil der Agenda.

„Während zwei der drei großen Rating-Agenturen der Welt haben Paraguay nur eine Stufe unter der Empfehlung für Investments eingestuft. Bei jeder der letzten sechs Ausgaben von Staatsanleihen gab es mehr Nachfrage als Anleihen“, sagte López abschließend.

Wochenblatt / Ñanduti

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4 Kommentare zu “Bloomberg: Paraguayisches Wirtschaftswachstum hält an

  1. Wieder eine nichtssagende Statistik sowie sinnloser Vergleich mit Schwellenländern wie Brasilien und Argentinien zu einem Dritte Welt Land wie Paraguay (was nicht abwertend gemeint ist). Allein Wachstum generiert keine stabile intakte Volkswirtschaft mit positivem Effekt für die gesamte Bevölkerung. Ein Blick hinter die Nettobilanz der Mittelschicht und den Menschen darunter wäre da viel Aufschlussreicher ! Und da meine ich keine linke kommunistische Ideologie. Aber halten wir uns lieber an beliebige konstruierte Wachstumszahlen die eigentlich nur die Konzentration und Gewinne multinationaler Unternehmen ausweisen. Ist ja überall so, egal ob Paraguay, Deutschland oder Absurdistan.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    So rosig siehts hier nicht aus: http://www.abc.com.py/nacionales/como-golpeara-un-dolar-a-6400-1804674.html.
    Die Exportpreise sind um 25% gefallen, Soyaernte ist im Eimer, steigender Wechselkurs und deutlich schwaechelnde Konjunktur.
    Na so ein Coctail deutet keineswegs auf „Wachstum“ hin. Man macht sich eher schon sorgen als das man das Lied von „Alles-in-Ordnung“ singt. 2 Experten und 3 Meinungen.

  3. Ich denke, ob Konjunktur oder Rezession, das tangiert den Allgemeinen Paragauy nicht. Er ist glücklich und zufrieden mit Streichwurst und Brahananamas, mehr braucht man im Leben ja nicht um glücklich und zufrieden zu sein. Naja, in der Rezession juckt’s halt manchmal schon in den zu Streichwurst mutieren Fingern (ein Streichwurstbrötchen anzustreichen), den Brahananamas sind ja auch nicht grati.

  4. Wichtiger Punkt, den Sie ansprechen. Der wachsende Dolarpreis gibt Anlass zur Sorge. Das was Bloomberg da schreibt, ist gelinde gesagt, für den Mülleimer.