Das Kräftemessen hat begonnen

Asunción: Die Vereinigung der Taxifahrer der Hauptstadt rief für heute einen groß angelegten Protest aus, wodurch an diversen Punkten der Stadt viele Taxis den Verkehr blockieren werden. Der Protest richtet sich gegen Muv und Uber.

Seit 06:00 Uhr findet man unzählige Taxis im Zentrum, Brasil und Pettirossi, Artigas und Perú, am Busterminal und an der Ecke Denis Roa und Santa Teresa. Dieser Protest soll solange aufrecht erhalten werden, bis die Stadtverwaltung nachgibt und bei einem Dialog den Taxifahrern wieder die Macht verleiht, wie bisher vorhanden.

Dienstleistungen wie Muv und Uber will man dadurch als illegal erklären lassen. Durch die dauerhaften Sperrungen erhofft sich dass Gremium der Taxifahrer eine Ermüdung der Bevölkerung, die schlussendlich auf alle Forderungen eingeht, die die Gelben stellen.

Davon auszugehen, dass der Plan aufgeht ist sehr blauäugig und sicherlich nicht mit der Realität vereinbar, da diese Taxis auch fahren müssen, um ihre Familien zu ernähren. Zudem will man aber auch an den strategischen Punkten den Muv- und Uber-Fahrern Barrieren aufstellen, wodurch ihr Service merklich an Qualität verliert.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Das Kräftemessen hat begonnen

  1. Ist doch toll wenn so viele Taxis auf einen Haufen sind.
    Wenn die Stadtverwaltung nur etwas clever wäre würden sie bei den Taxis direkt Abgaskontrolle durchführen und nach technischen Mängeln suchen, dann würden 70% aller Taxis aus dem Verkehr gezogen sein.
    Ich bin schon mit Taxis hier gefahren die hatten keinen Bodenblech mehr drin andere sind unterwegs stehen geblieben weil es gibt weil das Getriebe verreckt ist.
    Das Fenster sich nicht schließen/öffnen lassen, genauso wie Türen ist schon fast gang und gäbe.
    Nur überzogene Preise mit nicht geeichten oder manipulierten Taximeter, Nachtzuschläge, Feiertagszuschläge. Zu 90% musst du dem Fahrer erklären wo du genau hin willst weil er findet es sonst niemals, weil er selbst bekannte Orte nicht kennt.

    1. todo tranqui-tranqui

      Dass die Stadtverwaltung mit Hilfe der Polizei Abgaskontrolle durchführen und nach technischen Mängeln überprüft, finde ich nicht nur eine ausgezeichnete Idee, sonder diente auch der Verkehrssicherheit. Doch wer wird das den Verantwortlichen der Stadtverwaltung mitteilen?
      Wenigstens wissen die von der Stadtverwaltung, dass die Taxis keine Steuern bezahlen und keine Quittungen ausstellen. Es ist Steuergesetz im Lande, wer viele „Kleinkunden“ aufweist – wie all die Läden, Straßenhändler, Taxis etc. – der darf bzw. muss dennoch alles in einer Sammelrechnung der Steuerbehörde angeben. Ab 20.000 GS sind sie verpflichtet eine Rechnung von sich aus auszustellen. Naja, einen Teil davon müssen sie auch angeben, sonst fällt es noch auf.
      Gut, das weiß die Stadtverwaltung also. Wer wird den Verantwortlichen der Stadtverwaltung und der Steuerbehörde mitteilen, was man dagegen tun könnte?
      Immerhin könnte man mit den Mehreinnahmen des Staats die Korruption noch mehr fördern, ach was, was schreibe ich da, man könnte mit den Geldern Infrastruktur, Schulen, Gesundheit fördern.
      Also am besten weiterhin nichts tun, ist ja todo tranqui-tranqui-Situation für alle Beteiligten.