Sozial ist, was Arbeit abschafft

Asunción: Nach Ansicht der Jugend-Ministerin, Teresa Martinez, kann nur harte Arbeit zwischen verschiedenen Institutionen, die die Gemeinden erreichen und die Armut bekämpfen, auf jeden Fall verhindern, dass indigene Kinder auf den Straßen von Städten leben und sich Gefahren und Drogen aussetzen.

Martinez erklärte, dass es der zuständigen Institution derzeit gelungen sei, die Kinderarbeit sowohl in Asunción als auch in den Städten des Zentraldepartements um 42% zu reduzieren, aber leider gebe es immer noch eine große indigene Bevölkerung von Kindern auf den Straßen. Sie können nicht erfolgreich in ihre Gemeinden zurückverlegt werden.

„Wir haben vor, in ihren Gemeinden mehr soziale Arbeit zu leisten, weil wir alle 8 Tage indigene Kinder am Busbahnhof mitnehmen und versuchen, sie in ihren Gemeinden unterzubringen, aber in weniger als einer Woche waren sie bereits zurück in Asunción und arbeiteten wieder auf der Straße“, sagte die Ministerin.

Als Beispiel dafür, dass eine artikulierte Arbeit in Gemeinden bessere Ergebnisse liefern kann, verwies Martínez auf die “großartige Erfahrung“ der Gemeinde Punta Pora im Departement Caaguazú, wo kürzlich ein Rehabilitationszentrum für drogenabhängige indigene Kinder eröffnet wurde.

„In zwei Monaten haben sie es geschafft, Kinder von Drogen zu befreien. Es ist ein Beweis dafür, was alles möglich ist, wenn wir jetzt die Ergebnisse sehen“, sagte Martinez.

Nach Ansicht der Ministerin ist es notwendig, eine “effektivere und direktere Aktion“ zu koordinieren, um “den Grund des Problems der mehrdimensionalen Armut anzugreifen“ und damit endgültige Lösungen zu finden.

Sie wies darauf hin, dass derzeit mit dem Ministerium für soziale Entwicklung im Bereich des Schutzes von Familien zusammengearbeitet werde, mit dem Bildungsministerium, um vom formellen Schulsystem ausgeschlossene Kinder einzubeziehen, und dass das Ministerium für Kinder selbst ein Programm entwickelt habe, um Situationen der Verletzlichkeit zu unterbinden und so zu verhindern, dass Kinder ihre Häuser für Arbeit auf der Straße verlassen.

Wochenblatt / IP Paraguay

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4 Kommentare zu “Sozial ist, was Arbeit abschafft

  1. Thirungnana Pasupatheeswavan

    Frau Martinez muss wohl vor über 20 Jahren nach Paragauy eingewandert sein, Blind, Taub, Geschmacksverstauchung, aber alle Schaltjahre großgeklotzt ein paar Sätzchen copy n pasten, welche irgendwo mal aufgeschnappt wurden, kann sogar aufs Prozentchen genau gacksen wie viel Armut dank ihrer wertvollen Arbeit gemindert wurde („aber leider…“). Sonst Schweigen, außer mal unter in einschlägigen Foren nen Reply unter Kommentare anderer zu brünzeln aufgrund fehlend eigener Meinung, dafür glücklich und zufrieden in allabendlich und -morgendlich Gestank zu leben. Hmmm, also mir kommt das irgendwie bekannt vor.
    Fazit: Gurkenpflücker(In) oder Lebensmittelverkäufer(In), bleib bei deinen Leisten. Das Thema ist zu ernst um es Dile-Tanten zu überlassen.

      1. Thirungnana Pasupatheeswavan

        Ja, das ist traurig. Doch, warum der Imperfekt? Du lebst doch noch auf der Müllhalde? Oder hast dich neuerdings für Müllabfuhr entschieden? Na, ob der Erlös aus Despensa für Müllabfuhr UND Bier reicht? Toi, toi, toi.

  2. Liebes WB, ist die Überschrift ernst gemeint oder nur ein Test. Hier arbeiten schon kaum noch welche, außer Diebe und Verbrecher. Wenn die Abschaffung von Arbeit sozial ist, wer soll dann das BIP für Reichen verdienen und den Staat bei seinen großen Amigo Kreis unterstützen? Keine Arbeit keine Steuern kein Lohn für die 2 Mio Beamten. Sicher meint Ihr Abschaffung der Kinderarbeit.