Abdo Benitez hebt Werke von Stroessner hervor

Asunción: Der Präsidentschaftskandidat Mario Abdo Benitez hob auf einer Pressekonferenz in dem Gebäude der Colorado Partei die Werke von Alfredo Stroessner hervor und forderte ein weiteres ähnliches Vorgehen im Bereich der Infrastruktur.

Benitez erklärte, die Grundlagen der großen Infrastruktur seien zu der Zeit des diktatorischen Regimes von 1954 bis 1986 unter Alfredo Stroessner entstanden.

Die Pressekonferenz fand nach einer außenordentlichen Sitzung, die vom Präsidenten der Nationalen Republikanischen Vereinigung (ANR), Pedro Alliana, einberufen wurde, statt.

Benitez sprach auch über die Geschichte der Colorado Partei und dessen Gründer, Bernardino Caballero, den er für seine Ethik und den Mut lobte.

„Die Colorado Partei von 1954 bis 1989, mit der Kritik an den Menschenrechten, war eine Partei, die die Regierung unterstützte. Dabei entstanden die großen Stützpunkte der Infrastruktur, die aber das paraguayische Volk heute verlassen haben“, sagte Benitez. Er betonte weiter, dass die Partei, die er angehöre, 1989, nach dem Sturz Stroessners, der später nach Brasilien verbannt wurde, der Prozess einer demokratischen Öffnung eingeleitet worden sei.

„Wir sind 2008 auf den Boden gefallen, weil wir die Wahlen verloren. Dann kehrten wir wieder mit all unserer historischen Schuld zurück, die uns Menschen immer wieder vorwerfen. Trotz aller Kritik und den Forderungen einer zunehmend rigorosen Gesellschaft müssen wir stolz auf unsere Partei sein“, erklärte Benitez.

Abschließend sagte der Präsidentschaftskandidat noch Folgendes: „Alles, was in unserem Paraguay Fortschritte gebracht hat, ob unsere Gegner es mögen oder nicht, hat einen republikanischen Stempel und ist das Werk der Colorados“.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Abdo Benitez hebt Werke von Stroessner hervor

  1. Wo er recht hat, hat er recht! Warum sollte er auch die Wahrheit verleugnen, nur um seinen politischen Gegnern nach dem Mund zu reden? Ehre, wem Ehre gebührt! Gerade die „Fortschrittlichen“ sind ja nicht einmal in der Lage, zu erhalten, was einst der „pöhse Ticktator“ geschaffen hat, und streben sogar Privatisierung der Staatsbetriebe an, nach dem Muster von Chile!!! Nur haben sie dabei nicht beachtet, daß die heutigen Eigentümer der einstigen Staatbetriebe Chiles nach Übernahme die Kosten der jeweiligen Dienstleistungen von heute auf morgen auf das Dreifache des bisherigen Preises erhöht haben, und die ab diesem Moment erzielten Riesengewinne außerhalb des Landes flossen..

  2. Ja die verdienste der Colorade,hehe, die sind sich wirklich für keine Lüge zu schade.
    Wer plündert denn alle Kasen total aus, lässt NICHTS fürs Volk und Land zurück?

  3. Auf die Frage, an einen alten Paraguayer, wo der Unterschied zwischen der Diktatur unter Stroessner und der Demokratie nach Stroessner liegt, antwortete der:

    Von jedem Dollar der bei Stroessner in das Land kam, blieben 25 Cent bei Stroessner und 75 Cent für das Land.

    Von jedem Dollar der unter der Demokratie ins Land kommt, sind 1,50 Dollar für die Funktionäre und der Rest für das Land.

  4. Lieber Christian2005, ich nehme an, du bist sehr jung und hast die angeblich „dunkle Zeit“ Paraguays unter dem „pöhsen Ticktatator“ gar nicht erlebt, so kannst du natürlich nur vom Hörensagen deine Meinung bilden. Die Korruption gab es freilich damals auch schon, nur natürlich auf einer vollkommen anderer Ebene. Während in dieser Zeit nach dem Motto „kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ und „ich mache dir ein kleines Geschenk, und du tust mir dafür einen Gefallen“ sich die Korruption abspielte, also noch recht idillisch, so ist die Korruption in der glorreichen Zeit der Dämokratie zu einem brutalen Geschäft geworden. Staatsbedienstete bieten den „Untertanen“ an, sie sogar von Steuerzahlungen zu befreien, und die Ersparnis wird 50:50 aufgeteilt. Die Schmiere ist stets 50% auf den Wert des Interesses. Justizbedienstete sind es, die die größten Paläste des Landes ihr Eigen nennen und auch die schönsten Jachten auf dem Rio Paraguay. Und gerade die pöhsen Colorados waren es auch, die ihre blauen Parteigegner mit hoher Beteiligung von den veruntreuten Beträgen aus der Staatskasse noch schmierte, damit diese nicht etwa auf die Idee kommen, zu protestieren. Die finanzielle Hilfe der pöhsen Roten haben die braven und ehrlichen Liberalen natürlich mit Freude angenommen, ihre Parteiführer, die in Argentinien im Exil saßen, brauchten auch viele Jahre nichts zu arbeiten und konnten trotzdem in höchstem Luxus schwelgen. Man denke nur an den ehemaligen blauen Parteiführer Laino, der die schönste und luxuriöseste Zeit seines Lebens im Exil in Argentien verbracht hat, mit Colorado-Geld als Schweigegeld. Darum: wer im Glaushaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen. Keinesfalls sollen diese Ausführen die Korruption unterstützen, denn die Korruption ist nunmal eine Krankheit aller lateinischen Staaten und ist nicht exklusiv paraguayisch und auch keine Erfindung der Colorados von Paraguay. Und die Korruption war im übrigen in Paraguay noch nie in der Geschichte so brutal und so grassieren wie gerade jetzt unter der Regierung der angeblich braven unter grundehrlichen Demokraten, die nicht einmal fähig sind, zu erhalten, was ihre von ihnen noch beschimpften Vorgänger geschaffen haben.

  5. Ein Mann der einmal ausspricht was wirklich Fakt ist. Stroessner hat Py erst zu dem gemacht was es Heute noch ist ein aufstrebendes Land ,leider werden die Demokratischen Politiker Heute immer gieriger und Korrupter und da fehlt ein Mann wie Stroessner der das Land zusammen hält und es weiter nach vorne bringt. Nur solche Leute gibt es nicht mehr und es ist auch nicht gewollt von der Politmafia , siehe Oviedo einer der letzten Paraguayer die noch etwas hätten bewegen können für das Wohl PY und nicht für den Geldbeutel der Politmafia.

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