Abgeordneter will mit Cartes-Bier Leute glücklich machen und erreicht das Gegenteil

Asunción: Nach der gestrigen Ankündigung von Cervepar Bier billiger zu machen, veranlasste den Abgeordneten Hugo Ramirez das Bier seines Chefs zu verlosen. Doch dies stieß auf herrsche Kritik.

Leti Capurro antwortete auf die Ankündigung: “Kannst du nicht einen Posten in einem zweistaatlichen Wasserkraftwerk oder im Kongress verlosen. Wir brauchen keine Bierpreissenkung sondern höhere Löhne. Los, geh mit Decken und Jacken los und verteile diese an die Leute, die auf der Straße frieren!“

Der Nutzer Van Gone antwortete: „Das Land zerbricht in Stücke und du verlost Bier? Du bist wohl scharf drauf vor eine Flinte zu laufen – ich habe Lust dir diesen gefallen zu tun, dummer Hund!“

“Da Pilsen die Preise senkt, wird Heineken verschenkt! Wir verlosen 5 Fässchen Heineken, damit ihr diesen Sonntag mit Freunden oder Familie das Finale der Copa America sehen könnt“, schrieb der Abgeordnete für Asunción. Wen er mit wir meint, wird klar, wenn man weiß welche Biersorten Ex-Präsident Cartes importiert. Heineken sowie Schneider, Kunstmann, Paulaner, Estella, Coors gehören dazu wie die Eigenmarke Sajonia.

Wochenblatt / Twitter

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6 Kommentare zu “Abgeordneter will mit Cartes-Bier Leute glücklich machen und erreicht das Gegenteil

  1. Politik und Wirtschaft gehören nicht zusammen? Nun, das ist ja wohl etwas weltfremd, wenn man sieht, wie die Lobby die Politiker weltweit streuert? Man schaue sich nur den amerikanischen Militärklub an?

  2. Und was hat dieser Politiker sonst noch für einen Leistungsausweis? Zum Wohle des Landes meine ich. Will wohl nicht aus der Masse der hiesig Politiker mit Niveau eines Vierjährigen hinausragen.

  3. Politik und Wirtschaft passen nicht zusammen. Das ist an sich nichts neues und auch keine wissenschaftliche Erkenntnis. Demnach die Leute aber mehrheitlich nicht danach handeln und somit den Sinn der Demokratie nicht erkennen, werden Nutzerkommentare dieser Art wie im Artikel dann geschrieben. Die Frage ist wie lange sie noch veröffentlicht werden und wie lange sie noch folgenlos bleiben.

    1. Um Ihren Kommentar zu beantworten: Folgenlos werden unliebsame Berichte und öffentliche Kommentare solange bleiben, wie sich ein Staat selbst als Demokratie definiert. Erst dann, wenn die Herrschenden Kritik nicht mehr zulassen und damit die freie Meinungsäußerung einschränken wollen, kann man von einer Diktatur reden. Was also ist nun Ihre Meinung dazu?

      1. Ich habe den konkreten Zeitpunkt gemeint weshalb diese Frage nicht zu beantworten ist. In Paraguay ist es sogar möglich, dass es nie passiert. Für mich persönlich geht es hier nicht einmal um Meinungen sondern eher um Tatsachen. Politiker sind primär für Staatsangelegenheiten da. Alkohol und Zigaretten verkaufen um nur ein Beispiel zu nennen, gehören da nicht dazu.

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