Abholzung ohne Ende

Die Entwaldung im Departement Canindeyú geht unentwegt weiter, trotz des Gesetztes “Null Abholzung“.

Einer der letzten Fälle wurde in Katueté registriert, verantwortlich sind brasilianische Siedler. Angezeigt wurden die illegalen Forstarbeiten von Bewohnern aus der Gegend. Das Grundstück ist in etwa 100 Hektar groß und ist im Besitz von Brasilianern, es stellt eine klare Verletzung des Gesetzes Nr. 2524 dar, welches Waldschlagen rigoros untersagt und nur unter strengen Auflagen, zu einem kleinen Teil, genehmigt. Die Anwohner wiesen darauf hin, dass die Forstarbeiten unter dem Schutz der Colorado Politiker in der Region “geduldet“ würden, nannten aber keine Namen.

Die kahl geschlagenen Fläche befindet sich etwa 20 Kilometer von der Stadt Katueté entfernt, sie soll als Soja Anbaufläche dienen.

Redakteure der ABC Color stellten fest, dass ein Großteil des gerodeten Gebietes in Flammen stand, damit die offiziellen Behörden wie das Ministerium für Umwelt (SEAM) und Forstbehörde (INFONA) keine genauen Erkenntnisse gewinnen können.

Die Anwohner berichteten weiter, in etwa zehn Menschen mit Kettensägen und schweren Maschinen waren vor Ort. Auch viele Lastkraftwagen transportierten Holz ab, diese fuhren meistens bei Nacht, damit Kontrollen umgangen wurden.

Die umliegenden Bewohner zeigten das Vergehen beim Staatsanwalt Julio César Yegros in Salto de Guairá an, und forderten diesen auf einzugreifen.

Etwa 20 Kilometer von der Abholzungsfläche befinden sich zwei Sägewerke in der Kolonie Yhovy, dort wurden viele Stämme verarbeitet. Die beiden verantwortlichen Besitzer sagten, sie haben alle von der INFONA gültigen Papiere über den Kauf der Hölzer, die ihnen geleifert wurden.

Quelle: ABC Color

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